Freundschaften

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monerle Avatar

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Torsten Woywods Roman " Mathilde und Marie" habe ich im großen und ganzen gerne gelesen.
Anfangs musste ich mich etwas zwingen weiterzulesen, das gab sich aber im Laufe des Lesens.
Der Schreibstil des Autoren war flüssig, angenehm war die Unterteilung in viele Kapitel.
Inhaltlich geschieht nicht besonders viel, opder doch?
Marie findet zu sich selbst, Mathilde verliert ihre Traurigkeit, die durch den Tod ihres geliebten Mannes verursacht war.
Jonina, die Marie durch ihre Einladung quasi rettet, muss sich in ihrer Heimat erholen. Dies ermöglicht Marie vor allem ihr eigenes Leben zu finden.
Marie wird dann noch zur Retterin Mathildes, die ihre Fröhlichkeit wieder gewinnt.
Über dem ganzen Roman könnte aber auch der Titel " Freundschaft" stehen, denn jeder im Dorf Redu braucht den anderen und dessen Freundschaft.
Männer spielen in der Geschichte kaum eine Rolle, da wäre nur Thomas zu erwähnen.
Besonders die Natur in all ihrem Dimensionen Mensch, Tier, Pflanzen...... steht über allem. Schön erzählt, aber manchmal zieht sich der Stoff doch etwas in die Länge.
Wer Spannung erwartet, wird enttäuscht.