Furchtbar belanglos
Kennt ihr das, wenn ihr schon auf der ersten Seite merkt, dass ein Buch absolut nicht euer Fall sein wird? Ich hatte mich so auf "Mathilde und Marie" gefreut, Cover und Klappentext versprachen ein ruhiges, besonnenes Leseerlebnis, aber leider sollte es nicht sein.
Entschleunigung und Bücherliebe in allen Ehren, aber das hier ist einfach nur furchtbar belanglos und ein großer Teil des Problems ist für mich der Schreibstil. Ich habe eigentlich direkt bei den ersten Sätzen gemerkt, dass ich damit nicht warm werde - er ist zu gestelzt, zu ausschweifend, zu pathetisch. Ich habe kein Problem mit Schachtelsätzen, im Gegenteil, aber hier entstand für mich der Eindruck, dass der Autor möglichst viele schön klingende Phrasen aneinandergereiht hat, damit es maximal geil klingt.
Ich konnte so keine Bindung zu den Charakteren aufbauen, sie haben eben genau danach angefühlt: nach Charakteren, die eine feel-good Botschaft rüberbringen sollen, nicht nach echten Menschen.
Entschleunigung und Bücherliebe in allen Ehren, aber das hier ist einfach nur furchtbar belanglos und ein großer Teil des Problems ist für mich der Schreibstil. Ich habe eigentlich direkt bei den ersten Sätzen gemerkt, dass ich damit nicht warm werde - er ist zu gestelzt, zu ausschweifend, zu pathetisch. Ich habe kein Problem mit Schachtelsätzen, im Gegenteil, aber hier entstand für mich der Eindruck, dass der Autor möglichst viele schön klingende Phrasen aneinandergereiht hat, damit es maximal geil klingt.
Ich konnte so keine Bindung zu den Charakteren aufbauen, sie haben eben genau danach angefühlt: nach Charakteren, die eine feel-good Botschaft rüberbringen sollen, nicht nach echten Menschen.