Nett

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
raschke64 Avatar

Von

Marie lebt und studiert in Paris und hat erneut einen familiären Verlust zu beklagen. Damit fällt sie in eine Art Burnout und verlässt Paris fluchtartig. Unterwegs lernt sie Jonina kennen, die sie mit in ihr kleines Dorf Redu nimmt. Ein Bücherdorf ohne Internet und Handyempfang. Marie bleibt erst einmal dort...

Das Buch ist sehr nett zu lesen und man hat dabei ein gutes Gefühl. Die Absicht schimmert aus jeder Zeile und manchmal war mir dies zu viel. Ehrlich gesagt, nervte mich die dauernde Bezeichnung: Isländerin oder junge Französin. Spätestens nach dem zweiten Mal wusste man, wer damit gemeint ist und ich fand diese Bezeichnungen sehr distanziert. Auch manche Dialoge fand ich zwischen altmodisch und gestelzt. Hier kam die Intention des Buches so stark in den Vordergrund, dass es mir zu viel wurde. Ansonsten ist es eine schöne Geschichte, die gut unterhält und deren Ansatz man nachvollziehen kann. Allerdings hat das Buch bei mir keine tiefgreifenden Spuren hinterlassen. Man kann es lesen, man muss es aber nicht