Redu
Das Vor- und das Nachwort des Autors Torsten Woywood zu "Mathilde und Marie" haben mir am besten gefallen. Und dann leider bin ich innerhalb der Geschichte auf Lesereise gegangen. Dazwischen war für mich leider nicht viel Handlung, obwohl ich das Buch wirklich lesend verstehen wollte. Denn das Cover ist zauberhaft und die Idee eines Bücherdorfes, in dem die Bewohner Handys und Internet nicht brauchen und sich ihren Mitmenschen noch wirklich zuwenden, wo die Welt also noch in Ordnung ist, das klang sehr schön. Leider war das auch schon die ganze Story, denn es passierte... wenig Inhalt freudiges. Die Menschen im beschaulichen Örtchen Redu bewegen sich äußerst langsam, denken seeeehr viel nach, nehmen Rücksicht auf alles und jeden und sind gefühlt alle hyper sensibel. Dazu wird der Leser übers Marmelade kochen belehrt oder über Papier schröpfen, alles hand gemacht, natürlich. Die Sprache passt dazu, denn auch sie ist sehr rücksichtsvoll, fast altmodisch... leider langweilig.