Rückbesinnung auf wahre Werte
Hals über Kopf flieht die junge Marie aus ihrem bisherigen Leben in Paris. Unterwegs lernt sie die Isländerin Jònína kennen, und folgt ihr nach Redù, einem kleinen Dorf in den belgischen Ardennen, in dem die Zeit stehengeblieben zu sein scheint. Nur eine kleine Zahl von Einwohnern, Internetzugang nur zwei Stunden am Tag, dafür aber viel Natur, menschliches Miteinander und viele Buchhandlungen.
Langsam entdeckt Marie in Redú ihre Liebe zur Natur, den Jahreszeiten und zu einem menschlichen Miteinander abseits der Oberflächlichkeit der sozialen Medien.
Während sich Marie mit Jónína und dem Bäcker Thomas schnell anfreundet, stößt sie bei der älteren Mathilde jedoch zunächst nur auf Ablehnung. Aber diese Ablehnung bröckelt durch Maries empathische Art im Laufe der Geschichte, und Mathilde offenbart Marie ihre Lebensgeschichte und ihre Ängste.
Torsten Woywod hast mit seinem Erstlingsroman zum einen eine schön zu lesende Wohlfühlgeschichte mit liebevoll gezeichneten Charakteren geschaffen. Kleinere Längen gibt es, ja, aber sie haben mein Lesevergnügen nicht beeinträchtigt. Ich konnte mich ab der ersten Seite in die Geschichte fallen lassen, und einfach nur genießen.
Davon abgesehen ist der Roman jedoch auch ein eindringlicher Appell an uns, die Leser*innen, uns auf heute vielfach aus der Mode geratene Werte wie Achtsamkeit gegenüber Mensch, Tier und Natur und Menschlichkeit zu besinnen. Auch wird man angeregt, sich mit Themen wie etwa der Reizüberflutung durch die uns zur Verfügung stehenden diversen Medien auseinander zu setzen. Täte uns nicht allen etwas mehr der Ruhe, die in Redú herrscht, gut?
Nicht zuletzt ist dieses Buch aber auch ein flammender Appell für das Lesen und den stationären Buchhandel, ein Thema, das dem Autor besonders am Herzen liegt und das er hier eindringlich vermittelt.
Für mich ein wunderschönes Wohlfühlbuch, dass gleichwohl zum Nachdenken, und das auch zur Rückbesinnung auf mit der Zeit verloren gegangene Werte, anregt.
Langsam entdeckt Marie in Redú ihre Liebe zur Natur, den Jahreszeiten und zu einem menschlichen Miteinander abseits der Oberflächlichkeit der sozialen Medien.
Während sich Marie mit Jónína und dem Bäcker Thomas schnell anfreundet, stößt sie bei der älteren Mathilde jedoch zunächst nur auf Ablehnung. Aber diese Ablehnung bröckelt durch Maries empathische Art im Laufe der Geschichte, und Mathilde offenbart Marie ihre Lebensgeschichte und ihre Ängste.
Torsten Woywod hast mit seinem Erstlingsroman zum einen eine schön zu lesende Wohlfühlgeschichte mit liebevoll gezeichneten Charakteren geschaffen. Kleinere Längen gibt es, ja, aber sie haben mein Lesevergnügen nicht beeinträchtigt. Ich konnte mich ab der ersten Seite in die Geschichte fallen lassen, und einfach nur genießen.
Davon abgesehen ist der Roman jedoch auch ein eindringlicher Appell an uns, die Leser*innen, uns auf heute vielfach aus der Mode geratene Werte wie Achtsamkeit gegenüber Mensch, Tier und Natur und Menschlichkeit zu besinnen. Auch wird man angeregt, sich mit Themen wie etwa der Reizüberflutung durch die uns zur Verfügung stehenden diversen Medien auseinander zu setzen. Täte uns nicht allen etwas mehr der Ruhe, die in Redú herrscht, gut?
Nicht zuletzt ist dieses Buch aber auch ein flammender Appell für das Lesen und den stationären Buchhandel, ein Thema, das dem Autor besonders am Herzen liegt und das er hier eindringlich vermittelt.
Für mich ein wunderschönes Wohlfühlbuch, dass gleichwohl zum Nachdenken, und das auch zur Rückbesinnung auf mit der Zeit verloren gegangene Werte, anregt.