Verliere nie die Hoffnung

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Das Cover zum Buch „Mathilde und Marie“ von Torsten Woywod ist schlicht und einfach, genau wie das Buch selbst. Woywod erzählt eine Geschichte die von Hoffnung und Empathie geprägt ist. Neben den beiden im Titel genannten Figuren sind auch Jonina und Thomas wichtige Figuren im Roman, denn ohne die beiden hätten Mathilde und Marie sich nicht kennengelernt. Aber auch der Ort, das Bücherdorf Redu ist von besonderer Bedeutung für den Fortgang der Handlung.
Marie verlässt Hals über Kopf Paris. Planlos kauft sie eine Fahrkarte, um der Großstadt zu entfliehen. Während der Zugfahrt lernt sie Jonina kennen. Jonina ist Buchhändlerin und beobachtet Menschen genau. Ihr bleibt die bedrückte Lage von Marie nicht verborgen und so bietet sie ihr für ein paar Tage Ruhe und Besinnlichkeit in Redu an. Maria nimmt dieses Angebot an, obwohl sie gar nicht weiß, was sie erwartet. So kommt die junge Frau in das Dorf, in dem ausschließlich alte Leute wohnen, es viele Buchläden gibt, kaum Internet, aber eine beeindruckende Landschaft.
Mathilde und Marie verbindet ein ähnliches Ereignis. Beide trauern um eine geliebte Person und müssen ihr Leben neu aufstellen. Dabei kommen sie sich langsam immer näher und helfen sich gegenseitig. Marie lernt die Natur und die Stille zu lieben und Mathilde begreift, dass sie auch ohne ihren Mann ihr Leben weiter führen kann.
Ein ruhiges und besinnliches Buch, dass zum Nachdenken im Umgang miteinander anregt.