Wenn aus Hektik Ruhe und Idylle wird, das erfährt man hier, in einem kleinen Dorf
Maries Flucht aus Paris endet durch einen Zufall in einem idyllischen kleinen Dorf in den Ardennen. Das Besondere an diesem Ort, es gibt hier tatsächlich kein Internet, was für die an Hektik und Trubel gewöhnte Pariserin kaum fassbar ist. Und dann ist da noch die Präsenz der Bücher, mit mehr als einem Dutzend Buchhandlungen, bei 390 Einwohnern und großen Bücherfesten, die viele Menschen in das Dorf bringt, aber eben nur auf Zeit. Sonst ist alles sehr ruhig, die Menschen leben ihr Leben, kommen dabei gut miteinander aus und jeder akzeptiert die kleinen Eigenheiten des Nächsten. Für Marie ist das alles erst einmal eine sehr fremde Welt. Aber sie wird herzlich aufgenommen und ihre lebendige freundliche Art ist wie ein feiner Lichtstrahl, der selbst die zurückgezogene etwas mürrische Mathilde aus ihrem Schneckenhaus herausholt und wieder am Dorfgeschehen teilhaben lässt. Langsam entsteht da so etwas wie eine Freundschaft und das Geheimnis, das Mathilde in sich trägt, es bleibt lange ungesagt, doch am Ende findet auch das seinen Weg ans Licht.
Eine ruhige zarte Geschichte mit einer idyllischen Landschaft als passender Ummantelung, einem sehr positiven Miteinander, geradezu entschleunigt, als krassem Gegensatz in unserer hektischen und beunruhigenden Zeit, genau das findet man in diesem Buch. Sicher kommt da der Gedanke auf, dass dies hier zu schön ist um wahr zu sein. Aber muss man danach fragen. Einfach eintauchen in diese kleine Welt, sich als Leser mitnehmen lassen auf eine kurze Reise, zu einer vergnüglichen Auszeit, die man sicher auch ganz gut einmal in der Realität gebrauchen könnte, so soll es sein.
Und man tut es gern.
Eine ruhige zarte Geschichte mit einer idyllischen Landschaft als passender Ummantelung, einem sehr positiven Miteinander, geradezu entschleunigt, als krassem Gegensatz in unserer hektischen und beunruhigenden Zeit, genau das findet man in diesem Buch. Sicher kommt da der Gedanke auf, dass dies hier zu schön ist um wahr zu sein. Aber muss man danach fragen. Einfach eintauchen in diese kleine Welt, sich als Leser mitnehmen lassen auf eine kurze Reise, zu einer vergnüglichen Auszeit, die man sicher auch ganz gut einmal in der Realität gebrauchen könnte, so soll es sein.
Und man tut es gern.