Wenn Entschleunigung und Harmonie zu viel wird
Torsten Woywod ist als leidenschaftlicher „Buchbotschafter“ bekannt, und genau diese Liebe zum gedruckten Wort und zur Ruhe atmet jede Seite seines Debüts „Mathilde und Marie“. Er entführt uns in das reale belgische Bücherdorf Redu – ein Ort, der wie aus der Zeit gefallen wirkt. Kaum Internet, kein Stress, dafür 13 Buchläden und jede Menge Natur.
Der Schreibstil ist zweifellos ruhig, fast schon meditativ. Woywod nimmt sich viel Zeit für Naturbeschreibungen, das Licht in den Ardennen und die leisen Momente zwischen der jungen Marie, die aus Paris flieht, und der verschlossenen Mathilde. Wer Eskapismus pur sucht und mal komplett abschalten möchte, findet hier ein literarisches Ruhekissen.
Eigentlich hatte ich ein klassisches „Wohlfühlbuch“ erwartet. Doch während die Geschichte anfangs noch angenehm entschleunigt wirkte, kippte dieses Gefühl bei mir nach einer Weile. Die Handlung fließt nicht nur ruhig, sie scheint fast stillzustehen. Es fehlt an Reibung, an echten Konflikten.
Die Dialoge wirken teilweise sehr poetisch, dadurch aber auch etwas hölzern und fernab der Realität. Wenn alles nur noch beschaulich und „nett“ ist, schlägt die Entspannung bei mir leider in Ungeduld um. Mir war das Ganze am Ende zu wenig lebendig und zu sehr „konstruierte Idylle“.
Ein Buch für Leser, die wirklich gar keine Aufregung wollen und denen Atmosphäre wichtiger ist als Handlung. Für mich war es leider eine Spur zu langsam, zu fern der Realität – wenn man Dinge nicht hinterfragt und dies als Märchen liest, dann mag es bestimmt eine nette Geschichte sein.
Der Schreibstil ist zweifellos ruhig, fast schon meditativ. Woywod nimmt sich viel Zeit für Naturbeschreibungen, das Licht in den Ardennen und die leisen Momente zwischen der jungen Marie, die aus Paris flieht, und der verschlossenen Mathilde. Wer Eskapismus pur sucht und mal komplett abschalten möchte, findet hier ein literarisches Ruhekissen.
Eigentlich hatte ich ein klassisches „Wohlfühlbuch“ erwartet. Doch während die Geschichte anfangs noch angenehm entschleunigt wirkte, kippte dieses Gefühl bei mir nach einer Weile. Die Handlung fließt nicht nur ruhig, sie scheint fast stillzustehen. Es fehlt an Reibung, an echten Konflikten.
Die Dialoge wirken teilweise sehr poetisch, dadurch aber auch etwas hölzern und fernab der Realität. Wenn alles nur noch beschaulich und „nett“ ist, schlägt die Entspannung bei mir leider in Ungeduld um. Mir war das Ganze am Ende zu wenig lebendig und zu sehr „konstruierte Idylle“.
Ein Buch für Leser, die wirklich gar keine Aufregung wollen und denen Atmosphäre wichtiger ist als Handlung. Für mich war es leider eine Spur zu langsam, zu fern der Realität – wenn man Dinge nicht hinterfragt und dies als Märchen liest, dann mag es bestimmt eine nette Geschichte sein.