Zurück zu sich selbst finden

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Mit "Mathilde und Marie" von Torsten Woywod liegt ein Roman vor, bei dem das "Zurück zu sich selbst finden" im Vordergrund steht. Angesiedelt ist die Geschichte im kleinen Bücherdorf Redu in den belgischen Ardennen. Zuvor hatte ich von Redu noch nie gehört, nach dem Lesen dieses Buches bin ich aber neugierig geworden und habe etwas recherchiert. Hier kommen auf ca 400 Einwohner*innen knapp 20 Buchhandlungen oder Antiquariate. Eine dieser Buchhandlungen führt, in der hier präsentierten Geschichte, die Isländerin Jónína, der es gesundheitlich nicht gut geht. Auch sonst ist die Stimmung im Dorf oft von Angst um die Zukunft geprägt. Bis die junge Marie von Jónína ins Dorf gebracht wird, sich entscheidet zu bleiben und so mit der Zeit das ganze Dorf inklusive der Bewohnerin Mathilde verändert. Der hier zu rezensierende Roman zeichnet sich durch seine Liebe zur Natur, den Menschen, den Fokus auf Achtsamkeit und Entschleunigung und das Aufzeigen alternativer Lebensformen aus. Die Schreibweise ist lebendig und gefühlvoll und schafft auch bei den Lesenden eine Oase der Ruhe und des Friedens. Gerne mehr davon.