Der Mensch hinter dem Mythos
Griechische Mythen und Göttergeschichten sind wohlbekannt, man weiß was passiert und wie die Erzählung endet. Doch was treibt die Charaktere an, welche Gefühle leiten ihre Handlungen? In diesem Buch wird Medea eine Stimme gegeben und aus ihrer Perspektive erleben wir ihren Mythos nach. Wir erhalten einen kurzen Einblick in ihre Kindheit und knüpfen anschließend an die bekannten Geschichten rund um das Goldene Vlies und Jason an.
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch sprachlich wurde es richtig schön erzählt. Immer wieder gab es Sätze mit großer Wortkraft, aber auch gelungene Beschreibungen, die mich in diese Sagenwelt versetzt haben. Hierzu wurde die griechische Mythologie nicht nur im Rahmen des Medea Mythos verwendet, sondern gezielt benutzt, um die Welt lebendig zu machen. Andere Götter, Figuren oder Sagen werden nebenbei erwähnt, sodass Medeas Geschichte nicht frei im Raum steht, sondern sich perfekt in das große Ganze einfügt. Dadurch konnte man Beziehungen besser verstehen und als Leser auch noch das ein oder andere dazulernen.
Was mir auch gut gefallen hat: Medeas Magie wird anhand diverser Beispiele toll erklärt, sie kann nicht einfach so zaubern, sondern es beruht auf einem System, das sie erst beherrschen lernen muss.
Medea selbst wird von der mythischen Figur zu einem Menschen mit Gefühlen. Ihre Entwicklung lässt sich gut verfolgen, ihre Entscheidungen werden nachvollziehbarer. Teilweise hätte ich mir hier bei manchen Entwicklungen jedoch noch etwas mehr Tiefe gewünscht, generell ist es aber durchaus gelungen. Eine schöne Art, die alten Geschichten neu zu erleben!
Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch sprachlich wurde es richtig schön erzählt. Immer wieder gab es Sätze mit großer Wortkraft, aber auch gelungene Beschreibungen, die mich in diese Sagenwelt versetzt haben. Hierzu wurde die griechische Mythologie nicht nur im Rahmen des Medea Mythos verwendet, sondern gezielt benutzt, um die Welt lebendig zu machen. Andere Götter, Figuren oder Sagen werden nebenbei erwähnt, sodass Medeas Geschichte nicht frei im Raum steht, sondern sich perfekt in das große Ganze einfügt. Dadurch konnte man Beziehungen besser verstehen und als Leser auch noch das ein oder andere dazulernen.
Was mir auch gut gefallen hat: Medeas Magie wird anhand diverser Beispiele toll erklärt, sie kann nicht einfach so zaubern, sondern es beruht auf einem System, das sie erst beherrschen lernen muss.
Medea selbst wird von der mythischen Figur zu einem Menschen mit Gefühlen. Ihre Entwicklung lässt sich gut verfolgen, ihre Entscheidungen werden nachvollziehbarer. Teilweise hätte ich mir hier bei manchen Entwicklungen jedoch noch etwas mehr Tiefe gewünscht, generell ist es aber durchaus gelungen. Eine schöne Art, die alten Geschichten neu zu erleben!