Ein fesselndes Buch über Medea

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saboe Avatar

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Das Buch Medea Die Hexe von Kolchis von Rosie Hewlett erzählt die Geschichte um die mythologische Figur der Medea neu, nämlich aus der Sicht von Medea selbst. Medea kann hexen. Aus diesem Grund wird sie von ihrem Vater und ihren Bruder, der sie einst einmal in ein Schwein verwandelt hat, gequält. Sie will fliehen und sieht ihre Chance in Jason, der das goldene Vlies von Medeas Vater einfordert. Medea hilft im dabei, verliebt sich und schenkt ihm seine ganze Liebe. Jason verfolgt im gesamten Buch seinem Ziel, König zu werden und dafür geht Medea über Leichen. Doch die Liebe bröckelt, Medea wird von Jason verraten und ihr Zorn bricht aus.

Das Buch hat mich richtig umgehauen. Es war so spannend zu lesen und Jasons Verhalten gegenüber Medea hat mich so wütend gemacht. Sie hat soviel für ihn getan und er verdreht die Tatsachen immer zu Medeas Lasten. Natürlich rechtfertigt dies nicht Medeas Taten am Ende, ich will hier nichts vorneweg greifen. Der Mythos ist von der Autoren fesselnd aus Sicht Medeas nacherzählt worden.

Die Schreibweise ist flüssig und leicht zu lesen. Bei mir flogen die Seiten nur so dahin, vermutlich, weil ich von dem Buch so gefesselt war.

Sehr gut. Kann ich nur empfehlen.