Ein interessanter Plot!
Medea von Rosie Hewlett hat mich beeindruckt, weil sie eine der wohl kompliziertesten und faszinierendsten Figuren der griechischen Mythologie in den Mittelpunkt stellt und ihr zugleich eine Stimme verleiht, die menschlich, verletzlich und zugleich unerschrocken klingt. Hewlett nimmt den klassischen Mythos rund um die „Hexe von Kolchis“ und erzählt ihn so, dass man nicht nur die großen dramatischen Ereignisse spürt, sondern vor allem die inneren Beweggründe und den emotionalen Kampf der Protagonistin. Medea wächst in einer Welt auf, in der sie von Familie und Gesellschaft ausgegrenzt und verfolgt wird, allein wegen ihrer magischen Gabe. Genau diese Isolation, dieser Überlebenswille und der Wunsch nach einem anderen Leben machen sie für mich zu einer glaubwürdigen und tiefgründigen Figur.
Was mir besonders gefallen hat, ist, wie Hewlett die mythologischen Elemente mit menschlichen Fragen verknüpft: Wie weit geht Loyalität? Was kostet Freiheit? Und wie viel Schmerz kann ein Herz aushalten, bevor es zerbricht? Die Autorin verwebt klassische Themen wie Verrat, Opfer und Macht mit einer Geschichte, die trotz ihres historischen Rahmens sehr nahbar bleibt. Die magischen Aspekte sind ebenso präsent wie die politischen und sozialen Zwänge, denen Medea ausgesetzt ist.
Was mir besonders gefallen hat, ist, wie Hewlett die mythologischen Elemente mit menschlichen Fragen verknüpft: Wie weit geht Loyalität? Was kostet Freiheit? Und wie viel Schmerz kann ein Herz aushalten, bevor es zerbricht? Die Autorin verwebt klassische Themen wie Verrat, Opfer und Macht mit einer Geschichte, die trotz ihres historischen Rahmens sehr nahbar bleibt. Die magischen Aspekte sind ebenso präsent wie die politischen und sozialen Zwänge, denen Medea ausgesetzt ist.