Female Rage unter Göttern und Hexen
Abgesehen vom Namen Medea und ihrer groben Einordnung in der olympischen Welt, wusste ich vor der Lektüre dieses Buches nicht allzu viel über sie.
Nach der Lektüre kann ich nur sagen: Danke, Rosie Hewlett, dass du mir Medea näher gebracht hast. Ich kann leider nicht sagen, dass Medea meine neue Lieblingsfigur aus diesem Kosmos ist, aber ich kann verstehen, warum sie einige Leute so fasziniert.
Medea ist als Sterbliche mit der Magie von Hekate gesegnet, oder verflucht, wie ihr Vater sagen würde. Als sie ihren Bruder in ein Schwein verwandelt (da war doch schon mal sowas …), kommt niemand Geringeres zu ihr nach Kolchis, als Circe, um sie in die Magie zu unterweisen.
Ich habe Circe von Madeline Miller vorher gelesen, und obwohl es mir nicht so gut gefallen hat, wie Medea, fand ich es praktisch, schon einige Dinge über sie zu wissen.
Medea lebt unter der Fuchtel ihres Vaters in einer Welt, die den Männer gehört. Und nur ein Mann kann Medea aus ihrem Gefängnis befreien, denkt sie zumindest. Mit Verrat und Listen schafft sie es schließlich von ihrem Vater zu fliehen, nur um im Verlauf der Geschichte und ihres Lebens festzustellen, dass sie sich auf niemanden wirklich verlassen kann.
Durch so viele Situationen wird Medea dies gezeigt, doch sie klammert sich immer an das, was ihr beigebracht wurde – verlasse dich auf einen Mann und alles wird gut. Doch die Wahrheit, die sie scherzhaft erkennen muss, lautet: Verlasse dich auf einen Mann und du bist verlassen.
Das Buch war spannend, mit einer unglaublichen Situation nach der anderen und vielen Fragestellungen, die damals wie heute ihre Berechtigung haben. Das Ende habe ich geradezu verschlungen und war danach völlig baff.
Eine großartige Empfehlung für alle, die sich auch nur annähernd für griechische Mythologie und/ oder Female Rage interessieren.
Ich hoffe, dass Medusa, das erste Buch von Rosie Hewlett, auch bald auf Deutsch erscheint.
Nach der Lektüre kann ich nur sagen: Danke, Rosie Hewlett, dass du mir Medea näher gebracht hast. Ich kann leider nicht sagen, dass Medea meine neue Lieblingsfigur aus diesem Kosmos ist, aber ich kann verstehen, warum sie einige Leute so fasziniert.
Medea ist als Sterbliche mit der Magie von Hekate gesegnet, oder verflucht, wie ihr Vater sagen würde. Als sie ihren Bruder in ein Schwein verwandelt (da war doch schon mal sowas …), kommt niemand Geringeres zu ihr nach Kolchis, als Circe, um sie in die Magie zu unterweisen.
Ich habe Circe von Madeline Miller vorher gelesen, und obwohl es mir nicht so gut gefallen hat, wie Medea, fand ich es praktisch, schon einige Dinge über sie zu wissen.
Medea lebt unter der Fuchtel ihres Vaters in einer Welt, die den Männer gehört. Und nur ein Mann kann Medea aus ihrem Gefängnis befreien, denkt sie zumindest. Mit Verrat und Listen schafft sie es schließlich von ihrem Vater zu fliehen, nur um im Verlauf der Geschichte und ihres Lebens festzustellen, dass sie sich auf niemanden wirklich verlassen kann.
Durch so viele Situationen wird Medea dies gezeigt, doch sie klammert sich immer an das, was ihr beigebracht wurde – verlasse dich auf einen Mann und alles wird gut. Doch die Wahrheit, die sie scherzhaft erkennen muss, lautet: Verlasse dich auf einen Mann und du bist verlassen.
Das Buch war spannend, mit einer unglaublichen Situation nach der anderen und vielen Fragestellungen, die damals wie heute ihre Berechtigung haben. Das Ende habe ich geradezu verschlungen und war danach völlig baff.
Eine großartige Empfehlung für alle, die sich auch nur annähernd für griechische Mythologie und/ oder Female Rage interessieren.
Ich hoffe, dass Medusa, das erste Buch von Rosie Hewlett, auch bald auf Deutsch erscheint.