Mystische Welt und das Patriarchat
In Rosie Hewletts Medea-Die Hexe von Kolchis fand ich viele der Sagen und Mythen meiner Kindheit wieder. Diesmal wurden die Geschichten aus einer weiblichen Sicht erzählt.
Das bringt zum Teil erschreckende mögliche Zusammenhänge hervor, die ich zuvor beim Lesen nicht bedacht habe.
Bezeichnend ist zum Beispiel die Warnung die Medea erhält, dass sie später als eifersüchtig und verliebt dargestellt werde statt selbstbestimmt. Und genau so kann es gewesen sein. Vielleicht waren viele dieser Geschichten mal über selbstbestimmte und selbstbewusste Frauen, die mehr konnten als die Männer, vielleicht stehen hinter vielen Heldentaten einfach starke Frauen, die unsichtbar gemacht wurden. Die Frage ist ja wer erzählt diese Geschichten. Auch Jahrhundertelange Misogynie können die ursprünglichen Geschichten in der Weitererzählung und unendlichen Übersetzungen verändert haben. Tatsächlich wurden damals im Lateinunterricht nur Autoren behandelt, keinerlei Autorinnen.
Mir gefällt die Geschichte von Medea aus Sicht von Rosie Hewlett, sie zeigt dass die Frauen aus den Geschichten nicht unbedingt das sind was wir glauben. Einfach mal die Gründe für das Handeln finden und so eine ganz neue Sicht auf den Held und die Hexe zulassen.
Ich empfehle dieses Buch, insbesondere denen, die meinen die alten Geschichten geben nichts Neues her!
Das bringt zum Teil erschreckende mögliche Zusammenhänge hervor, die ich zuvor beim Lesen nicht bedacht habe.
Bezeichnend ist zum Beispiel die Warnung die Medea erhält, dass sie später als eifersüchtig und verliebt dargestellt werde statt selbstbestimmt. Und genau so kann es gewesen sein. Vielleicht waren viele dieser Geschichten mal über selbstbestimmte und selbstbewusste Frauen, die mehr konnten als die Männer, vielleicht stehen hinter vielen Heldentaten einfach starke Frauen, die unsichtbar gemacht wurden. Die Frage ist ja wer erzählt diese Geschichten. Auch Jahrhundertelange Misogynie können die ursprünglichen Geschichten in der Weitererzählung und unendlichen Übersetzungen verändert haben. Tatsächlich wurden damals im Lateinunterricht nur Autoren behandelt, keinerlei Autorinnen.
Mir gefällt die Geschichte von Medea aus Sicht von Rosie Hewlett, sie zeigt dass die Frauen aus den Geschichten nicht unbedingt das sind was wir glauben. Einfach mal die Gründe für das Handeln finden und so eine ganz neue Sicht auf den Held und die Hexe zulassen.
Ich empfehle dieses Buch, insbesondere denen, die meinen die alten Geschichten geben nichts Neues her!