Risse im Urlaubsglück
Die Leseprobe zu „Meeresdunkel“ hat bei mir sofort ein ungutes Gefühl hinterlassen – im positiven Sinne für einen Thriller. Die Geschichte beginnt mit einer eigentlich schönen Situation: Zwei befreundete Familien wollen gemeinsam den Sommer in einem Ferienhaus am Meer verbringen. Doch schon auf den ersten Seiten spürt man, dass unter der Oberfläche massive Spannungen brodeln. Besonders die Figur des Hans hat mich fasziniert; er wirkt wie ein Fremdkörper in dieser Urlaubsidylle, ein Eigenbrötler, der Berührungen kaum ertragen kann und sichtlich mit sich und seiner Rolle kämpft.
Der Schreibstil von Till Raether ist sehr präzise und beobachtend. Er schafft es hervorragend, die Dynamik zwischen den Erwachsenen und den Kindern einzufangen. Man merkt sofort, dass Henrike etwas vor ihren Kindern verbergen will – „Die Kinder wissen nichts“, denkt sie, und dieser Satz hängt wie eine dunkle Wolke über der Szene. Es geht um eine „Versöhnungsreise“ wegen einer „Sache“, die vorgefallen ist, und man möchte als Leserin unbedingt herausfinden, was dieses Geheimnis ist, das die Beziehung zwischen Hans und Henrike so belastet.
Die Atmosphäre ist von Anfang an aufgeladen. Während Henrikes Bruder Freddy versucht, die Wogen mit seiner jovialen Art zu glätten, spürt man als Leser, dass das brüchige Fundament dieser Gemeinschaft bald nachgeben wird. Der Kontrast zwischen der sommerlichen Kulisse und der psychologischen Schwere der Charaktere macht den Text sehr packend.
Für mich war diese Leseprobe ein sehr gelungener Einstieg. Der Autor versteht es, alltägliche Situationen so zu schildern, dass sie plötzlich bedrohlich wirken. Ich bin sehr gespannt, wie dieser Urlaub „tödlich endet“ und wer von den Beteiligten am Ende wirklich die Wahrheit sagt.
Der Schreibstil von Till Raether ist sehr präzise und beobachtend. Er schafft es hervorragend, die Dynamik zwischen den Erwachsenen und den Kindern einzufangen. Man merkt sofort, dass Henrike etwas vor ihren Kindern verbergen will – „Die Kinder wissen nichts“, denkt sie, und dieser Satz hängt wie eine dunkle Wolke über der Szene. Es geht um eine „Versöhnungsreise“ wegen einer „Sache“, die vorgefallen ist, und man möchte als Leserin unbedingt herausfinden, was dieses Geheimnis ist, das die Beziehung zwischen Hans und Henrike so belastet.
Die Atmosphäre ist von Anfang an aufgeladen. Während Henrikes Bruder Freddy versucht, die Wogen mit seiner jovialen Art zu glätten, spürt man als Leser, dass das brüchige Fundament dieser Gemeinschaft bald nachgeben wird. Der Kontrast zwischen der sommerlichen Kulisse und der psychologischen Schwere der Charaktere macht den Text sehr packend.
Für mich war diese Leseprobe ein sehr gelungener Einstieg. Der Autor versteht es, alltägliche Situationen so zu schildern, dass sie plötzlich bedrohlich wirken. Ich bin sehr gespannt, wie dieser Urlaub „tödlich endet“ und wer von den Beteiligten am Ende wirklich die Wahrheit sagt.