Wow Gänsehaut 🤩
Ich habe mir die Leseprobe zu Meeresdunkel mal genauer angesehen und muss sagen, das Buch fängt echt düster an. Schon das Cover gibt einem direkt dieses ungute Gefühl: Man sieht eine Steilküste im Gegenlicht, alles in so einem extremen gelb-orangen Sonnenuntergang, aber die schwarzen Schatten der Klippen wirken total bedrohlich. Der Satz Zwei Familien. Ein Ferienhaus. Ein Sommer, der tödlich endet sagt eigentlich schon alles.
Was ich da gelesen habe, hat mich direkt in zwei Welten geworfen:
Zuerst ist da dieser krasse Einstieg mit einem Kind, das nachts von einem Balkon aus eine Gestalt beobachtet. Die kriecht unten auf so einer schroffen Marslandschaft aus Lavagestein rum, gibt menschliche Schreie von sich und sieht aus, als wäre sie über und über mit Algen oder Wassergras bedeckt. Am nächsten Morgen findet das Kind dort braunrote Flecken. Das Ganze muss so ein Trauma gewesen sein, dass das Kind danach nie wieder mit seinem Playmobil gespielt hat – nicht mal mit dem neuen Piratenschiff.
Dann springt die Story in die Gegenwart zu Henrike. Ich habe gelesen, wie sie versucht, ihre Familie mit einem Mallorca-Urlaub zu überraschen, aber am Flughafen geht eigentlich alles schief. Zwischen ihr und ihrem Mann Hans kriselt es heftig, weil sie wohl seine Nachrichten auf dem Handy gelesen hat. Als er am Gate checkt, dass es nach Mallorca geht, will er die Reise am liebsten sofort abbrechen.
Richtig unheimlich fand ich aber die Sache mit ihrem Bruder Freddy. Er glaubt nämlich, am Flughafen ihren Vater gesehen zu haben. Das heftige Detail dabei: Henrike und er haben ihren Vater vor 30 Jahren höchstpersönlich ins Gefängnis gebracht. Man merkt sofort, dass da eine ganz dunkle Familiengeschichte hintersteckt.
So krass und zereisend.
Was ich da gelesen habe, hat mich direkt in zwei Welten geworfen:
Zuerst ist da dieser krasse Einstieg mit einem Kind, das nachts von einem Balkon aus eine Gestalt beobachtet. Die kriecht unten auf so einer schroffen Marslandschaft aus Lavagestein rum, gibt menschliche Schreie von sich und sieht aus, als wäre sie über und über mit Algen oder Wassergras bedeckt. Am nächsten Morgen findet das Kind dort braunrote Flecken. Das Ganze muss so ein Trauma gewesen sein, dass das Kind danach nie wieder mit seinem Playmobil gespielt hat – nicht mal mit dem neuen Piratenschiff.
Dann springt die Story in die Gegenwart zu Henrike. Ich habe gelesen, wie sie versucht, ihre Familie mit einem Mallorca-Urlaub zu überraschen, aber am Flughafen geht eigentlich alles schief. Zwischen ihr und ihrem Mann Hans kriselt es heftig, weil sie wohl seine Nachrichten auf dem Handy gelesen hat. Als er am Gate checkt, dass es nach Mallorca geht, will er die Reise am liebsten sofort abbrechen.
Richtig unheimlich fand ich aber die Sache mit ihrem Bruder Freddy. Er glaubt nämlich, am Flughafen ihren Vater gesehen zu haben. Das heftige Detail dabei: Henrike und er haben ihren Vater vor 30 Jahren höchstpersönlich ins Gefängnis gebracht. Man merkt sofort, dass da eine ganz dunkle Familiengeschichte hintersteckt.
So krass und zereisend.