Atmosphärische Idee, aber kaum Thrillergefühl
Der Klappentext verspricht einen atmosphärischen Psychothriller mit einer abgelegenen Finca, zwei fremden Familien und einem düsteren Geheimnis. Die Ausgangsidee klingt spannend und bietet eigentlich alles, was einen packenden Thriller ausmacht. Leider entwickelt sich die Geschichte für mich über weite Strecken deutlich anders als erwartet.
Bis etwa zur Hälfte des Buches steht vor allem das Miteinander der beiden Familien im Vordergrund. Statt einer stetig steigenden Bedrohung begleiten wir Gespräche, Konflikte und zwischenmenschliche Spannungen. Das liest sich eher wie ein Familiendrama als wie ein Thriller. Erst im zweiten Teil nimmt die Geschichte langsam Fahrt auf und entwickelt die Spannung, die ich mir bereits deutlich früher gewünscht hätte.
Erzählt wird abwechselnd aus drei Perspektiven. Grundsätzlich mag ich wechselnde Erzählstimmen, hier konnten sie mich jedoch nicht vollständig überzeugen. Vor allem die Sichtweise des Kindes erschloss sich mir nicht. Sie brachte für mich weder neue Erkenntnisse noch einen zusätzlichen emotionalen Zugang zur Geschichte und wirkte eher wie ein weiterer Handlungsstrang, der den ohnehin langsamen Erzählfluss noch weiter ausbremste.
Auch mit den Figuren wurde ich leider nicht warm. Keine der Personen erschien mir wirklich sympathisch oder nachvollziehbar. Viele Entscheidungen wirkten auf mich wenig glaubwürdig, sodass ich emotional stets auf Distanz blieb. Dadurch fiel es mir schwer, mit den Ereignissen mitzufiebern oder mich für das Schicksal der Beteiligten zu interessieren.
Die Auflösung ist zwar grundsätzlich schlüssig und beantwortet die wichtigsten Fragen, kommt aber sehr plötzlich. Nachdem sich die Handlung lange Zeit viel Raum nimmt, wird das Finale vergleichsweise schnell abgehandelt und konnte mich emotional nicht mehr erreichen. Die Erklärung wirkt stimmig, hinterließ bei mir jedoch keinen nachhaltigen Eindruck.
Bis etwa zur Hälfte des Buches steht vor allem das Miteinander der beiden Familien im Vordergrund. Statt einer stetig steigenden Bedrohung begleiten wir Gespräche, Konflikte und zwischenmenschliche Spannungen. Das liest sich eher wie ein Familiendrama als wie ein Thriller. Erst im zweiten Teil nimmt die Geschichte langsam Fahrt auf und entwickelt die Spannung, die ich mir bereits deutlich früher gewünscht hätte.
Erzählt wird abwechselnd aus drei Perspektiven. Grundsätzlich mag ich wechselnde Erzählstimmen, hier konnten sie mich jedoch nicht vollständig überzeugen. Vor allem die Sichtweise des Kindes erschloss sich mir nicht. Sie brachte für mich weder neue Erkenntnisse noch einen zusätzlichen emotionalen Zugang zur Geschichte und wirkte eher wie ein weiterer Handlungsstrang, der den ohnehin langsamen Erzählfluss noch weiter ausbremste.
Auch mit den Figuren wurde ich leider nicht warm. Keine der Personen erschien mir wirklich sympathisch oder nachvollziehbar. Viele Entscheidungen wirkten auf mich wenig glaubwürdig, sodass ich emotional stets auf Distanz blieb. Dadurch fiel es mir schwer, mit den Ereignissen mitzufiebern oder mich für das Schicksal der Beteiligten zu interessieren.
Die Auflösung ist zwar grundsätzlich schlüssig und beantwortet die wichtigsten Fragen, kommt aber sehr plötzlich. Nachdem sich die Handlung lange Zeit viel Raum nimmt, wird das Finale vergleichsweise schnell abgehandelt und konnte mich emotional nicht mehr erreichen. Die Erklärung wirkt stimmig, hinterließ bei mir jedoch keinen nachhaltigen Eindruck.