Das Haus auf den Klippen

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Zwei Familien reisen voller Vorfreude in die Ferien nach Mallorca, nur um festzustellen, dass ihr Feriendomizil doppelt vermietet wurde. Da das Haus genügend Platz bietet, beschließen sie, sich miteinander zu arrangieren und sich das Haus zu teilen, doch die Stimmung kippt schnell und als eine Leiche auftaucht, wird die Situation bedrohlich.
Die Klabachenvilla auf der Steilküste ist ein starker Schauplatz, abgeschieden, voller Schatten und Geheimnisse. Die Atmosphäre ist durchgehend düster, beklemmend und von Geheimnissen durchzogen.
Obwohl zu Beginn mehrere Figuren zu Wort kommen, entsteht erstaunlich schnell ein klares Bild der Dynamiken. Die Familienkonstellationen, unterschwelligen Spannungen und unausgesprochenen Konflikte greifen gut ineinander. Dadurch entwickelt sich schnell ein klares Bild der Situation und der Charaktere
Mir fehlt hier der durchgehende Spannungsbogen und das typische Thriller-Feeling, für mich ist die Geschichte eher ein Drama mit Krimielementen. Zum Ende hin, waren mir die Handlungen zu konfus, hier wollte der Autor wohl zu viel in die Story hineinpacken.
Die Grundidee des Plots hatte auf jeden Fall Potenzial, welches allerdings nicht so ganz genutzt wurde.