Ein unheilvoller Urlaub
Zwei Familien, eine dringend benötigte Auszeit, eine Doppelbuchung – der Urlaub in einer abgelegenen Finca auf Mallorca wird für alle Beteiligten schnell zum Albtraum.
Von Beginn an liegt eine beklemmende Stimmung über der Handlung. Die Anspannung zwischen den Figuren ist greifbar, und der Urlaub, eine Verzweiflungstat, wirkt schon früh zum Scheitern verurteilt.
Die Charaktere, deren Ecken und Kanten rasch sichtbar werden, der eindringliche Erzählstil voller kluger Beobachtungen sowie die rätselhaften Andeutungen sorgten zunächst dafür, dass ich immer weiterblätterte.
Doch bereits während der ersten Hälfte empfand ich den Handlungsverlauf zunehmend als schleppend. Die Geschichte entwickelte sich für meinen Geschmack in Richtung Familiendrama, wobei die Konflikte meist blutleer auf mich wirkten und mich emotional kaum erreichten.
All die offenen Fragen – Was hat es mit dem mysteriösen Vater zweier Figuren auf sich? Wie kam es zur Entfremdung innerhalb der Familien? Was steckt hinter der Doppelbuchung? – verloren für mich nach und nach an Bedeutung. Ich las weiter in der Hoffnung auf eine Entwicklung, die mich wieder mitreißt. Leider blieb diese für mich aus.
Von Beginn an liegt eine beklemmende Stimmung über der Handlung. Die Anspannung zwischen den Figuren ist greifbar, und der Urlaub, eine Verzweiflungstat, wirkt schon früh zum Scheitern verurteilt.
Die Charaktere, deren Ecken und Kanten rasch sichtbar werden, der eindringliche Erzählstil voller kluger Beobachtungen sowie die rätselhaften Andeutungen sorgten zunächst dafür, dass ich immer weiterblätterte.
Doch bereits während der ersten Hälfte empfand ich den Handlungsverlauf zunehmend als schleppend. Die Geschichte entwickelte sich für meinen Geschmack in Richtung Familiendrama, wobei die Konflikte meist blutleer auf mich wirkten und mich emotional kaum erreichten.
All die offenen Fragen – Was hat es mit dem mysteriösen Vater zweier Figuren auf sich? Wie kam es zur Entfremdung innerhalb der Familien? Was steckt hinter der Doppelbuchung? – verloren für mich nach und nach an Bedeutung. Ich las weiter in der Hoffnung auf eine Entwicklung, die mich wieder mitreißt. Leider blieb diese für mich aus.