Familiendrama

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
momi20 Avatar

Von

In diesem Thriller geht es um zwei Familien, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun zu haben scheinen.
Beide Familien fliegen nach Mallorca, die eine mit ihren Zwillingen und dem Bruder der Frau, die andere mit ihrem Sohn und dessen merkwürdiger Puppe Hedwig, mit der er ständig kommuniziert, obwohl er schon 8 Jahre alt ist.
Wie zufällig, müssen sie alle in die gleiche runtergekommene Villa einziehen, da es wohl eine Doppelbuchung gab.
In jedem Kapitel wird die Sicht der einzelnen Personen wieder gegeben. So haben die Kapitel alle Namen der Mitreisenden, w. z. B. Henrike, Marie, Samuel etc. Einige Kapitel gehen in die Vergangenheit, in das Jahr 1995, als in Berlin der Reichstag verhüllt wurde.
Das macht das Lesen sehr kurzweilig und der Schreibstil ist angenehm.
Die Spannung baut sich recht langsam auf und der Schluss scheint dann sehr überraschend, vielleicht auch etwas konstruiert.
Für einen guten Thriller hätte ich etwas mehr Spannung erwartet, aber dank der vielen Kapitel und dem flüssigen Schreibstil, war es doch gut zu lesen.