Irgendwie komisch, aber doch ganz okay đ
âMeeresdunkelâ von Till Raether erzĂ€hlt die Geschichte von zwei Familien, die durch eine Doppelbuchung gezwungen sind, sich ein Ferienhaus zu teilen. Was zunĂ€chst nach einer unangenehmen, aber noch harmlosen Urlaubssituation klingt, entwickelt sich nach und nach zu einer deutlich spannungsgeladeneren Geschichte. Zwischen den Figuren entstehen schnell ungewöhnliche Dynamiken, und schon bald schleichen sich merkwĂŒrdige Ereignisse ein. Dabei spielt auch die Vergangenheit eine wichtige Rolle, die die Gegenwart der Charaktere auf unerwartete Weise beeinflusst.
Ich persönlich bin gut in die Geschichte reingekommen, der Schreibstil ist angenehm und flĂŒssig zu lesen. Trotzdem hatte ich ĂŒber weite Strecken das GefĂŒhl: âOkay⊠irgendwie ist das alles ein bisschen seltsam.â Diese leicht wirre und teilweise schwer greifbare Stimmung zieht sich tatsĂ€chlich durch das ganze Buch. Die Konstellation der beiden Familien wirkt stellenweise eigenartig, und manche Entwicklungen â vor allem wie schnell sich die Figuren nĂ€herkommen â kamen fĂŒr mich etwas plötzlich.
Die Grundidee des Buches finde ich wirklich gelungen, da steckt einiges an Potenzial drin. Allerdings wirkt die Umsetzung hier und da etwas unruhig, und manche Kapitel haben auf mich eher wie LĂŒckenfĂŒller gewirkt, ohne die Handlung wirklich voranzubringen. Insgesamt wĂŒrde ich sagen: Das Buch ist solide und durchaus spannend, auch wenn es mich nicht komplett ĂŒberzeugen konnte. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass es vielen Leserinnen und Lesern gefĂ€llt â gerade, wenn man sich auf diese besondere, leicht schrĂ€ge AtmosphĂ€re einlassen kann.
Ich persönlich bin gut in die Geschichte reingekommen, der Schreibstil ist angenehm und flĂŒssig zu lesen. Trotzdem hatte ich ĂŒber weite Strecken das GefĂŒhl: âOkay⊠irgendwie ist das alles ein bisschen seltsam.â Diese leicht wirre und teilweise schwer greifbare Stimmung zieht sich tatsĂ€chlich durch das ganze Buch. Die Konstellation der beiden Familien wirkt stellenweise eigenartig, und manche Entwicklungen â vor allem wie schnell sich die Figuren nĂ€herkommen â kamen fĂŒr mich etwas plötzlich.
Die Grundidee des Buches finde ich wirklich gelungen, da steckt einiges an Potenzial drin. Allerdings wirkt die Umsetzung hier und da etwas unruhig, und manche Kapitel haben auf mich eher wie LĂŒckenfĂŒller gewirkt, ohne die Handlung wirklich voranzubringen. Insgesamt wĂŒrde ich sagen: Das Buch ist solide und durchaus spannend, auch wenn es mich nicht komplett ĂŒberzeugen konnte. Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass es vielen Leserinnen und Lesern gefĂ€llt â gerade, wenn man sich auf diese besondere, leicht schrĂ€ge AtmosphĂ€re einlassen kann.