Leider anders als erwartet
Meeresdunkel beginnt mit einer sehr spannenden Grundidee und einem Klappentext, der einen atmosphärischen Thriller verspricht. Besonders gelungen finde ich das Cover, das mit seinen dunklen Farben und der ruhigen, geheimnisvollen Gestaltung perfekt zum Titel passt und sofort Interesse weckt. Auch der Schreibstil von Till Raether liest sich angenehm flüssig und schafft stellenweise eine dichte, bedrückende Stimmung.
Leider entwickelt sich die Handlung im Verlauf jedoch anders, als ich es erwartet hatte. Statt eines echten Thrillers steht vor allem das Familiendrama im Mittelpunkt, wodurch die Spannung über lange Strecken eher gering bleibt. Die erwachsenen Protagonisten wirken dabei oft distanziert und schwer greifbar, sodass es mir schwerfiel, eine wirkliche Sympathie oder emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen – die Kinderfiguren waren hier für mich noch am interessantesten.
Zudem zieht sich die Geschichte teilweise etwas in die Länge, bevor es zum Ende hin plötzlich sehr hektisch wird. Das Finale wirkte auf mich recht konstruiert, stellenweise verwirrend und nicht ganz glaubwürdig, wodurch das zuvor aufgebaute Potenzial leider nicht vollständig genutzt wurde.
Insgesamt hat das Buch durchaus interessante Ansätze und eine starke Atmosphäre, konnte meine Erwartungen als Thriller aber nur teilweise erfüllen. Wer eher ruhige Familiengeschichten mit düsterer Stimmung mag, könnte dennoch Gefallen daran finden. Für mich persönlich bleibt es deshalb bei soliden 3 von 5 Sternen.
Leider entwickelt sich die Handlung im Verlauf jedoch anders, als ich es erwartet hatte. Statt eines echten Thrillers steht vor allem das Familiendrama im Mittelpunkt, wodurch die Spannung über lange Strecken eher gering bleibt. Die erwachsenen Protagonisten wirken dabei oft distanziert und schwer greifbar, sodass es mir schwerfiel, eine wirkliche Sympathie oder emotionale Bindung zu ihnen aufzubauen – die Kinderfiguren waren hier für mich noch am interessantesten.
Zudem zieht sich die Geschichte teilweise etwas in die Länge, bevor es zum Ende hin plötzlich sehr hektisch wird. Das Finale wirkte auf mich recht konstruiert, stellenweise verwirrend und nicht ganz glaubwürdig, wodurch das zuvor aufgebaute Potenzial leider nicht vollständig genutzt wurde.
Insgesamt hat das Buch durchaus interessante Ansätze und eine starke Atmosphäre, konnte meine Erwartungen als Thriller aber nur teilweise erfüllen. Wer eher ruhige Familiengeschichten mit düsterer Stimmung mag, könnte dennoch Gefallen daran finden. Für mich persönlich bleibt es deshalb bei soliden 3 von 5 Sternen.