Mörderische Klippe
Henrike will mit ihrer Familie auf Mallorca einen Herbsturlaub verbringen, auch um ihrer Ehe nochmal eine Chance zu geben. Samuel möchte, dass sich seine Frau Marie mehr Zeit für die Familie nimmt. Beide Familien haben die gleiche heruntergekommene Finca am Rand einer Klippe gebucht. Der Grund des Aufeinandertreffens liegt in der Vergangenheit, und am Ende gibt es eine stürmische Nacht und eine Leiche.
Meeresdunkel von Till Raether ist ein spannendes Buch, das ich praktisch in einem Rutsch weggelesen habe. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Henrikes und Samuels Perspektive erzählt. Daneben gibt es in der zweiten Hälfte vermehrt auch Rückblenden und kurze Kapitel aus Juris (Samuels Sohn) Sicht. Gerade weil im Laufe des Buches viel aus der Vergangenheit aufgedeckt wird, fand ich diese Erzählweise gut gewählt. Die Figuren fand ich nicht unbedingt sympathisch, aber interessant. Das Setting, das herbstliche Mallorca, die stark renovierungsbedürftige Finca, in die es stellenweise hineinregnet und deren Pool ungefüllt bleibt, hat mir gut gefallen. Die Atmosphäre rund um die mehr oder weniger unfreiwillig zusammenlebenden Familien wird spätestens mit dem starken Gewitter und dem abgeschnittenen Kontakt zur Außenwelt unheimlich. Dass der Plot nicht ganz realistisch ist, hat mich beim Lesen nicht gestört. Natürlich gibt es auch eine Leiche. Insgesamt ist das Buch größtenteils eher Familien- und Ehedrama als Thriller. Trotzdem hat es mich hervorragend unterhalten, weshalb ich es weiterempfehle.
Meeresdunkel von Till Raether ist ein spannendes Buch, das ich praktisch in einem Rutsch weggelesen habe. Die Geschichte wird hauptsächlich aus Henrikes und Samuels Perspektive erzählt. Daneben gibt es in der zweiten Hälfte vermehrt auch Rückblenden und kurze Kapitel aus Juris (Samuels Sohn) Sicht. Gerade weil im Laufe des Buches viel aus der Vergangenheit aufgedeckt wird, fand ich diese Erzählweise gut gewählt. Die Figuren fand ich nicht unbedingt sympathisch, aber interessant. Das Setting, das herbstliche Mallorca, die stark renovierungsbedürftige Finca, in die es stellenweise hineinregnet und deren Pool ungefüllt bleibt, hat mir gut gefallen. Die Atmosphäre rund um die mehr oder weniger unfreiwillig zusammenlebenden Familien wird spätestens mit dem starken Gewitter und dem abgeschnittenen Kontakt zur Außenwelt unheimlich. Dass der Plot nicht ganz realistisch ist, hat mich beim Lesen nicht gestört. Natürlich gibt es auch eine Leiche. Insgesamt ist das Buch größtenteils eher Familien- und Ehedrama als Thriller. Trotzdem hat es mich hervorragend unterhalten, weshalb ich es weiterempfehle.