Scharfsinniger Thriller mit Gruselgarantie
Schon das Cover für „Meeresdunkel“ fasziniert: Meer und Himmel leuchten golden, nur die Steilküsten sind schwarz, und die am Himmel dräuenden Wolken. Meeresdunkel, denkt man, da stimmt was nicht.
So auch im Prolog: ein Kind ohne Namen, nachts im Haus oberhalb der schwarzen Lavafelsenklippen, es hat Angst vor mörderischen Katzen, hört Schreie, geht barfuß nach draußen, hört und sieht Unheimliches, das ihm später niemand glaubt. Nach der Trauerfeier bekommt es ein Piratenschiff von Playmobil geschenkt, mit dem es nun nicht mehr spielen mag. Wessen Trauerfeier?
Zwei deutsche Mittelstandsfamilien mit ihren Kindern machen sich auf den Weg in den Urlaub, fliegen in der günstigen Nachsaison in den Urlaub nach Mallorca, eine scheinbar harmlose Geschichte, gut beobachtet und witzig erzählt. Aber stimmig ist da nichts, in den Ehen kriselt es gewaltig, und nicht einmal über das Urlaubsziel besteht Einigkeit. Mit scharfem, präzisem Blick beschreibt Till Raether die Beteiligten, Kinder wie Erwachsene, mit ihren Ängsten und Erwartungen, Vorbehalten und Ressentiments, ihren Kommunikationsschwierigkeiten und blinden Flecken.
Am Ziel angekommen, einem baufälligen Ferienhaus in atemberaubender Alleinlage oberhalb einer Bucht, stellen beide Familien fest, dass es offenbar eine Doppelbuchung gab, und von da an nimmt das Schicksal seinen grausamen Lauf …
Der ständige Wechsel der Erzählperspektive zwischen den mehr oder weniger hilflosen Erwachsenen und den Kindern, dem altklugen achtjährigen Juri und den lebenstüchtigen vierzehnjährigen Zwillingen Esmé und Finn, trägt viel zum Unterhaltungswert bei, ebenso wie die gegenseitige Verstrickung der Elternteile in düstere alte Geschichten, die sie zu verbergen suchen. Verkettungen von Lügen, Missverständnissen, Verdächtigungen und vertanen Chancen bilden ein wirres Knäuel. Ein gewaltiges Unwetter bringt die Eskalation, aber bringt diese auch Klarheit?
Die Leser erwartet ein scharfsinniger Psychothriller, locker geschrieben, spannend und sehr lesenswert.
So auch im Prolog: ein Kind ohne Namen, nachts im Haus oberhalb der schwarzen Lavafelsenklippen, es hat Angst vor mörderischen Katzen, hört Schreie, geht barfuß nach draußen, hört und sieht Unheimliches, das ihm später niemand glaubt. Nach der Trauerfeier bekommt es ein Piratenschiff von Playmobil geschenkt, mit dem es nun nicht mehr spielen mag. Wessen Trauerfeier?
Zwei deutsche Mittelstandsfamilien mit ihren Kindern machen sich auf den Weg in den Urlaub, fliegen in der günstigen Nachsaison in den Urlaub nach Mallorca, eine scheinbar harmlose Geschichte, gut beobachtet und witzig erzählt. Aber stimmig ist da nichts, in den Ehen kriselt es gewaltig, und nicht einmal über das Urlaubsziel besteht Einigkeit. Mit scharfem, präzisem Blick beschreibt Till Raether die Beteiligten, Kinder wie Erwachsene, mit ihren Ängsten und Erwartungen, Vorbehalten und Ressentiments, ihren Kommunikationsschwierigkeiten und blinden Flecken.
Am Ziel angekommen, einem baufälligen Ferienhaus in atemberaubender Alleinlage oberhalb einer Bucht, stellen beide Familien fest, dass es offenbar eine Doppelbuchung gab, und von da an nimmt das Schicksal seinen grausamen Lauf …
Der ständige Wechsel der Erzählperspektive zwischen den mehr oder weniger hilflosen Erwachsenen und den Kindern, dem altklugen achtjährigen Juri und den lebenstüchtigen vierzehnjährigen Zwillingen Esmé und Finn, trägt viel zum Unterhaltungswert bei, ebenso wie die gegenseitige Verstrickung der Elternteile in düstere alte Geschichten, die sie zu verbergen suchen. Verkettungen von Lügen, Missverständnissen, Verdächtigungen und vertanen Chancen bilden ein wirres Knäuel. Ein gewaltiges Unwetter bringt die Eskalation, aber bringt diese auch Klarheit?
Die Leser erwartet ein scharfsinniger Psychothriller, locker geschrieben, spannend und sehr lesenswert.