Sehr schwierige erste Hälfte…

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Henrike hat für ihren Mann Hans eine besondere Überraschung geplant: eine gemeinsame Woche auf Mallorca. Begleitet werden sie von ihrer Familie, den 14-jährigen Zwillingen sowie Henrikes frisch geschiedenem Bruder Freddy. Die Finca auf den Klippen, die Casa de la Vora, soll dabei nicht nur der Erholung dienen – vielmehr hofft Henrike, dass dieser Urlaub ihrer Ehe neuen Auftrieb gibt.

Allerdings kommt es anders als gedacht: Aufgrund einer Doppelbuchung müssen sie sich das Haus mit einer weiteren Familie teilen. Die zweite Familie besteht aus Samuel und Marie, die bestehen darauf, gemeinsam mit ihrem achtjährigen Sohn Yuri auch vorort zu bleiben.

Anfangs gelingt es den beiden Familien, sich zu arrangieren, und das Zusammenleben verläuft überraschend harmonisch – bis plötzlich eine Leiche auf dem Küchentisch liegt und die Situation völlig eskaliert.

Der Roman soll ein ungewöhnlicher Thriller sein. Mallorca wird herrlich schön beschrieben, während das Ferienhaus mich von Anfang an genervt hat. Welcher normale Mensch mietet ein Ferienhaus mit dieser Beschreibung? Und dann sollen es gleich zwei Familien sein? Den Mitgliedern gelingt es, miteinander auszukommen, auch wenn manches unterschwellig zu Spannungen führt…

Ich habe es leider nur geschafft, bis zur Mitte zu lesen, denn die Leiche auf dem Küchentisch hat mich zwar bewogen, ein Stückchen weiterzulesen, aber der Aufbau des Inhaltes und der Schreibstil waren für mich nicht passend. Manches in der Geschichte war sprunghaft, die Menschen waren mir zu viel und zu anstrengend.

Vielleicht findet sich ja ein tolles, mitreissendes Ende, aber der Weg bis dorthin war mir leider zu wenig…