Solider Thriller am Meer

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hundeliebhaberin Avatar

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Ein Traum wird wahr, als die Familie, bestehend aus dem Ehepaar Henrike und Hans, Henrikes Bruder Freddy und die Zwillinge die Finca auf Mallorca mieten können. Das Haus liegt abgeschieden, hat einen fantastischen Blick über die Bucht und verspricht einen entspannenden Urlaub. Doch die Ruhe währt nur kurz: Es scheint eine Doppelbuchung zu geben, durch die ein weiteres Paar mit Kind zur selben Zeit anreist. Da sich das Problem durch die Vermitung nicht zeitnah lösen lässt, beziehen beide Familien die Finca. Schließlich ist ausreichend Platz da und alle verstehen sich prächtig - bis merkwürdige Dinge geschehen und ein Mensch stirbt.

Mir gefällt die Einführung der Figuren sehr gut. Außerdem wird schnell beschrieben, wie heruntergekommen die Finca ist und welche Kompromisse die beiden Familien darin schließen müssen. Das gibt ein interessantes Setting für potentielle Eskalationen.
Till Raether schreibt flüssig und leicht verständlich. Er schafft es, die Figuren so zu beschreiben, dass jede so scheint, als verberge sie etwas und beim Leichenfund nicht klar ist, wer dahintersteckt. Durch wechselnde Perspektiven entblättert sich das Geschehene stetig und wir erfahren, wie alles zusammenhängt.
Zum Ende hin empfand ich es zu konstruiert und unglaubwürdig, aber die ersten zwei Drittel gefielen mir gut und ich habe gern gelesen, wie sich die Konflikte aufbauen und entladen.