Solider Thriller
"Meeresdunkel“ startet mit einer Idee, die sofort neugierig macht: Die rätselhafte Doppelbuchung des Urlaubsdomizils – und das unterschwellige Gefühl, dass hier mehr dahintersteckt als ein unglücklicher Zufall. Gerade dieser psychologische Ansatz hat für mich zunächst sehr gut funktioniert.
Das Buch ist ohne Frage gut geschrieben und vor allem die ersten Kapitel unterhaltsam.
Von den Protagonisten lernt man durch Perspektivwechsel einige, aber nicht alle, näher kennen. Mit fortlaufendem Buch fangen hier die Probleme für mich an, die Erwachsenen rund um Hendrike & Co kommen oft zu Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen kann. Am vernünftigsten erscheint oft sas jüngste Kind Juri - wobei mir hier der Background fehlt, warum dieser so ist, wie er ist.
Atmosphäre und Setting funktionieren gut und tragen die Geschichte, doch im letzten Drittel wirkt vieles verdichtet und teils konstruiert. Der Schluss ist für mich viel zu viel gewollt - meiner Meinung nach wäre es deutlich besser gegangen.
Insgesamt ein solider Thriller mit guter Idee und starker Stimmung, der leider sein Potenzial nicht ganz ausschöpft.
Das Buch ist ohne Frage gut geschrieben und vor allem die ersten Kapitel unterhaltsam.
Von den Protagonisten lernt man durch Perspektivwechsel einige, aber nicht alle, näher kennen. Mit fortlaufendem Buch fangen hier die Probleme für mich an, die Erwachsenen rund um Hendrike & Co kommen oft zu Entscheidungen, die ich nicht nachvollziehen kann. Am vernünftigsten erscheint oft sas jüngste Kind Juri - wobei mir hier der Background fehlt, warum dieser so ist, wie er ist.
Atmosphäre und Setting funktionieren gut und tragen die Geschichte, doch im letzten Drittel wirkt vieles verdichtet und teils konstruiert. Der Schluss ist für mich viel zu viel gewollt - meiner Meinung nach wäre es deutlich besser gegangen.
Insgesamt ein solider Thriller mit guter Idee und starker Stimmung, der leider sein Potenzial nicht ganz ausschöpft.