Tolle Atmosphäre, aber wo bleibt die Spannung?
𝐖𝐎𝐑𝐔𝐌 𝐆𝐄𝐇𝐓 𝐄𝐒?
Stell dir vor, du buchst die perfekte Auszeit auf Mallorca, um deine kriselnde Ehe zu retten, und landest durch eine Doppelbuchung in einer abgelegenen Finca mit einer völlig fremden Familie.
Was nach einem entspannten Sommerurlaub klingt, wird für Henrike, Hans und die anderen schnell zu einem beklemmenden Kammerspiel.
Die Atmosphäre auf den Klippen ist rau, die Vergangenheit holt die Reisenden ein und plötzlich ist nichts mehr so, wie es scheint.
Werden die Familien die Woche gemeinsam überstehen, oder bricht das mühsam aufgebaute Kartenhaus unter dem Sturm zusammen?
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Toller Einstieg: Der Prolog war für mich ein absolutes Highlight. Die düstere Stimmung am Fuße der Steilklippen hat sofort für Gänsehaut gesorgt und mich richtig neugierig gemacht.
• Greifbare Atmosphäre: Das Setting auf Mallorca hat der Autor toll eingefangen. Die Beschreibungen der Natur und der Finca waren so lebendig, dass ich das Meer förmlich rauschen hören konnte.
• Spannende Grundidee: Das Szenario mit der Doppelbuchung und den zwei Familien, die auf engstem Raum festsitzen, ist eigentlich ein genialer Aufhänger für Nervenkitzel pur.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Anstrengender Schreibstil: Der Stil wirkt oft sehr abgehackt und protokollartig, fast so, wie Menschen im Alltag sprechen. Das war für mich leider echt mühsam zu lesen.
• Fehlender Thrill: Nach dem starken Prolog wurde die Geschichte leider eher zu einem Familiendrama. Die Spannung blieb für mich über weite Strecken auf der Strecke, da einfach zu wenig passiert ist.
• Anstrengende Charaktere: Ich bin mit niemandem warm geworden. Henrikes sprunghafte Emotionen inmitten ihrer Ehekrise wirkten auf mich leider unrealistisch und auch die Dynamik zwischen den beiden Familien war sehr gewöhnungsbedürftig. Und Juris Verhalten und seine sehr spezielle Beziehung zu seiner Puppe Hedwig waren zwar suspekt, aber die Spannung hat auch das nicht wirklich vorangetrieben.
• Verschenktes Potenzial: Wer wie ich einen Kracher erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein. Der vielversprechende Klappentext hat leider mehr versprochen, als die Story am Ende halten konnte.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
"Meeresdunkel" konnte mich leider nicht überzeugen, da der Fokus für meinen Geschmack zu sehr auf den Charakteren statt auf echter Spannung lag.
Wer einen waschechten, rasanten Thriller sucht, wird hier eher enttäuscht sein, das Buch eignet sich eventuell für Leser, die langsame Familiendramen mit einem Hauch von Mystery mögen.
Stell dir vor, du buchst die perfekte Auszeit auf Mallorca, um deine kriselnde Ehe zu retten, und landest durch eine Doppelbuchung in einer abgelegenen Finca mit einer völlig fremden Familie.
Was nach einem entspannten Sommerurlaub klingt, wird für Henrike, Hans und die anderen schnell zu einem beklemmenden Kammerspiel.
Die Atmosphäre auf den Klippen ist rau, die Vergangenheit holt die Reisenden ein und plötzlich ist nichts mehr so, wie es scheint.
Werden die Familien die Woche gemeinsam überstehen, oder bricht das mühsam aufgebaute Kartenhaus unter dem Sturm zusammen?
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Toller Einstieg: Der Prolog war für mich ein absolutes Highlight. Die düstere Stimmung am Fuße der Steilklippen hat sofort für Gänsehaut gesorgt und mich richtig neugierig gemacht.
• Greifbare Atmosphäre: Das Setting auf Mallorca hat der Autor toll eingefangen. Die Beschreibungen der Natur und der Finca waren so lebendig, dass ich das Meer förmlich rauschen hören konnte.
• Spannende Grundidee: Das Szenario mit der Doppelbuchung und den zwei Familien, die auf engstem Raum festsitzen, ist eigentlich ein genialer Aufhänger für Nervenkitzel pur.
𝐖𝐀𝐒 𝐌𝐈𝐑 𝐖𝐄𝐍𝐈𝐆𝐄𝐑 𝐆𝐔𝐓 𝐆𝐄𝐅𝐈𝐄𝐋:
• Anstrengender Schreibstil: Der Stil wirkt oft sehr abgehackt und protokollartig, fast so, wie Menschen im Alltag sprechen. Das war für mich leider echt mühsam zu lesen.
• Fehlender Thrill: Nach dem starken Prolog wurde die Geschichte leider eher zu einem Familiendrama. Die Spannung blieb für mich über weite Strecken auf der Strecke, da einfach zu wenig passiert ist.
• Anstrengende Charaktere: Ich bin mit niemandem warm geworden. Henrikes sprunghafte Emotionen inmitten ihrer Ehekrise wirkten auf mich leider unrealistisch und auch die Dynamik zwischen den beiden Familien war sehr gewöhnungsbedürftig. Und Juris Verhalten und seine sehr spezielle Beziehung zu seiner Puppe Hedwig waren zwar suspekt, aber die Spannung hat auch das nicht wirklich vorangetrieben.
• Verschenktes Potenzial: Wer wie ich einen Kracher erwartet, wird vermutlich enttäuscht sein. Der vielversprechende Klappentext hat leider mehr versprochen, als die Story am Ende halten konnte.
𝐅𝐀𝐙𝐈𝐓:
"Meeresdunkel" konnte mich leider nicht überzeugen, da der Fokus für meinen Geschmack zu sehr auf den Charakteren statt auf echter Spannung lag.
Wer einen waschechten, rasanten Thriller sucht, wird hier eher enttäuscht sein, das Buch eignet sich eventuell für Leser, die langsame Familiendramen mit einem Hauch von Mystery mögen.