Urlaubsidylle?
Till Raethers Thriller "Meeresdunkel" spielt auf der Ferieninsel Mallorca. Zwei Familien, die sich auf ihren Kurzurlaub freuen: Marie mit ihrem Mann Samuel und dem achtjährigen Sohn Juri sowie Henrikes Familie, bestehend aus den vierzehnjährigen Zwillingen Finn und Esmé, Henrikes Mann Hans und ihrem Bruder Freddy. Auf dem Flug kreuzen sich kurz Blicke, keiner ahnt dass sie sich bald begegnen werden. Und zwar in derselben Unterkunft, die dummerweise doppelt vergeben wurde. Kurzentschlossen beschließen sie, die erste Nacht alle zusammen in der alten Villa zu verbringen und am nächsten Tag weiter zu sehen. Freddy bekocht alle, die Stimmung ist gelöst, die Kids verstehen sich trotz des Altersunterschiedes bestens. Weitere Tage vergehen, irgendwann wird klar, dass das Zusammentreffen kein Zufall war.
Ich fand den Thriller absolut fesselnd, was zum großen Teil an der düsteren Atmosphäre liegt, aber auch an den perfekt geschilderten zwischenmenschlichen Beziehungen, die sich langsam entwickeln. Jeder von den Erwachsenen ist mit einer eigenen Erwartung in den Urlaub gestartet, zwischen den Paaren kriselt es. Jeder scheint ein Geheimnis zu verbergen.
Die Stimmung ist perfekt eingefangen, dicht, entwickelt einen Sogeffekt. Die Charaktere sind perfekt gezeichnet, bis auf den unnahbaren Hans, der etwas im Hintergrund blieb. Episoden aus der Vergangenheit lassen Spielraum zum rätseln, um wen es sich handelt.
Eine Story die wunderbar detailliert und atmosphärisch geschrieben ist, lädt zum miträtseln ein. Die Situation wirkt sehr real und die Spannung hält sich bis zum Ende.
Fazit: Nicht der typische Thriller, aber fesselnd und spannend bis zum Ende.
Ich fand den Thriller absolut fesselnd, was zum großen Teil an der düsteren Atmosphäre liegt, aber auch an den perfekt geschilderten zwischenmenschlichen Beziehungen, die sich langsam entwickeln. Jeder von den Erwachsenen ist mit einer eigenen Erwartung in den Urlaub gestartet, zwischen den Paaren kriselt es. Jeder scheint ein Geheimnis zu verbergen.
Die Stimmung ist perfekt eingefangen, dicht, entwickelt einen Sogeffekt. Die Charaktere sind perfekt gezeichnet, bis auf den unnahbaren Hans, der etwas im Hintergrund blieb. Episoden aus der Vergangenheit lassen Spielraum zum rätseln, um wen es sich handelt.
Eine Story die wunderbar detailliert und atmosphärisch geschrieben ist, lädt zum miträtseln ein. Die Situation wirkt sehr real und die Spannung hält sich bis zum Ende.
Fazit: Nicht der typische Thriller, aber fesselnd und spannend bis zum Ende.