Wirr und vorurteilsbehaftet

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naddarat Avatar

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Der Buchtitel liest sich etwas holprig und plakativ. Auf den ersten Blick konnte ich das Wortspiel nicht erkennen und dachte eher an plakative Stichwörter.

Leider konnte mich die Leseprobe nicht überzeugen. Die einzelnen Kapitel wirken wirr aneinandergereiht. Das Ende jedes Kapitels wirkt sehr offen und poetisch und soll wohl dazu führen, dass man weiterlesen möchte. Leider wird dann aber die Neugierde durch einen Cut in eine komplett andere Szene nicht befriedigt.

Die Szenen wirken leider sehr vorurteilsbehaftet. Der starke, unbesiegbare, "männliche" Ausreißer, der in Costa Rica fuß fasst und sich mit ebenso harten Männern abgibt. Dazu die vielen hübschen Frauen, die nackt ins Meer waten, ihm hinterherrufen oder ihn antanzen. Eine Frau, die im ersten Kapitel beim Nacktbaden beobachtet wird, wird später als junges Mädchen, jünger als die Matrix-Filme und "unschuldige und unberührte Schönheit" beschrieben. Da war leider meine Schmerzgrenze erreicht. Was ein Thriller sein sollte, wirkte auf mich nach den ersten Seiten eher wie ein unpassender Erotikroman.