Düster, sprunghaft, atmosphärisch intensiv
Meertotfrau lässt sich sehr gut lesen und hat mich schnell in die Atmosphäre Costa Ricas hineingezogen. Das Setting wirkt authentisch, gerade weil auch die schwierigen Lebensumstände und die Bedrohung durch kriminelle Strukturen anklingen.
Was mich allerdings früh irritiert hat, sind die schnellen Wechsel zwischen den Abschnitten. Die Orientierung fällt schwer, weil nicht immer klar ist, wo oder wann eine Szene spielt. Dadurch entsteht stellenweise Verwirrung, die den Lesefluss bremst.
Sehr gelungen finde ich den Einsatz verschiedener Sprachen. Figuren sprechen so, wie man es erwarten würde, und die Mischung aus österreichischem Ausdruck und spanischen Begriffen der Einheimischen verleiht dem Roman eine glaubwürdige Note. Aber es birgt auch Verständnisprobleme, da es oft keine Übersetzung gibt.
Nach und nach versteht man besser, warum der Protagonist sein altes Leben hinter sich gelassen hat. Gleichzeitig geraten immer mehr Elemente ins Spiel, die das Geschehen düsterer und gefährlicher machen. Die Struktur bleibt dabei sprunghaft, was für mich einer der größten Schwachpunkte ist.
Zum Ende hin wird die Geschichte deutlich actionreicher und die Auflösung kommt überraschend. Einige Punkte bleiben offen, was man entweder als Stilmittel oder als Vorbereitung auf einen möglichen Folgeband sehen kann.
Der Roman ist stellenweise sehr hart geraten. Einige Szenen wirken bewusst brutal und zeigen die dunklen Seiten des Settings ohne Beschönigung. Dazu kommt eine übermäßige Sexualität, die immer wieder präsent ist und für mich teilweise unnötig intensiv beschrieben wird. Diese Mischung verstärkt zwar die raue Atmosphäre, kann aber auch anstrengend wirken, wenn man eher an der eigentlichen Handlung interessiert ist.
Unterm Strich ist Meertotfrau für mich ein interessanter Kriminalroman mit starkem Setting, guten Ideen und einigen erzählerischen Schwächen. Trotz der verwirrenden Struktur liest er sich angenehm und das Finale hat mir dennoch gefallen und überrascht.
Was mich allerdings früh irritiert hat, sind die schnellen Wechsel zwischen den Abschnitten. Die Orientierung fällt schwer, weil nicht immer klar ist, wo oder wann eine Szene spielt. Dadurch entsteht stellenweise Verwirrung, die den Lesefluss bremst.
Sehr gelungen finde ich den Einsatz verschiedener Sprachen. Figuren sprechen so, wie man es erwarten würde, und die Mischung aus österreichischem Ausdruck und spanischen Begriffen der Einheimischen verleiht dem Roman eine glaubwürdige Note. Aber es birgt auch Verständnisprobleme, da es oft keine Übersetzung gibt.
Nach und nach versteht man besser, warum der Protagonist sein altes Leben hinter sich gelassen hat. Gleichzeitig geraten immer mehr Elemente ins Spiel, die das Geschehen düsterer und gefährlicher machen. Die Struktur bleibt dabei sprunghaft, was für mich einer der größten Schwachpunkte ist.
Zum Ende hin wird die Geschichte deutlich actionreicher und die Auflösung kommt überraschend. Einige Punkte bleiben offen, was man entweder als Stilmittel oder als Vorbereitung auf einen möglichen Folgeband sehen kann.
Der Roman ist stellenweise sehr hart geraten. Einige Szenen wirken bewusst brutal und zeigen die dunklen Seiten des Settings ohne Beschönigung. Dazu kommt eine übermäßige Sexualität, die immer wieder präsent ist und für mich teilweise unnötig intensiv beschrieben wird. Diese Mischung verstärkt zwar die raue Atmosphäre, kann aber auch anstrengend wirken, wenn man eher an der eigentlichen Handlung interessiert ist.
Unterm Strich ist Meertotfrau für mich ein interessanter Kriminalroman mit starkem Setting, guten Ideen und einigen erzählerischen Schwächen. Trotz der verwirrenden Struktur liest er sich angenehm und das Finale hat mir dennoch gefallen und überrascht.