Kein Paradies

Voller Stern Voller Stern Voller Stern Leerer Stern Leerer Stern
dicketilla Avatar

Von

Richard Graber war einst beim SEK in Berlin doch dieser Job ließ ihn immer gefühlloser werden, nachdem er seine Familie verlor, ließ er diese Arbeit zurück, und ging mit seinem österreichischem Freund Prachel nach Costa Rica. Dieser hatte es schnell zu Reichtum gebracht, und Richard, jetzt nur noch Costa Rica genannt, arbeitete als Sicherheitschef eines Luxusressort. Trotz Bauchansatz wirkte er durch sein attraktives Äußeres noch gut auf die Frauenwelt, wo er auch nicht so schnell etwas anbrennen lässt.
Dann wird eine tote, rothaarige Frau am Strand gefunden, deren Gliedmaße abgetrennt wurden.Und Rico war sie nicht unbekannt. Ein Syndikat betreibt ein Finning-Business, wobei Haien noch lebend die Flossen abgetrennt werden. Ein großes Geschäft, deren Vermarktung besonders in China für großen Absatz sorgt.Ein brutales Abschlachten, wobei die Tiere elendig verenden.

Es ist ein sehr brutal beschriebenes Gemetzel, und es geht auch weiterhin sehr brutal zu.Erzählt wird die Handlung aus Ricos Sicht, wobei ziemliche sarkastische und teilweise gefühllose Situationen beschrieben werden.Die Charaktere wirken oft wenig sympathisch.Pluspunkte für die Beschreibung der Landschaft und die Idee Rico ein Faultier als Haustier zur Seite zu stellen.
Ansonsten hatte ich teilweise Schwierigkeiten der Handlung zu folgen, und kam schlecht voran, da mich das Gelesene nur noch abschreckte.Schade, da mich die Leseprobe ansprach, konnte mich das Buch am Ende doch nicht wie erhofft begeistern.