Leider eher enttäuschend
Von Christoph Kastenbauers "Meertotfrau" hatte ich mir nach Klappentext und Leseprobe mehr versprochen - einen spannenden, gut geschriebenen Krimi mit interessanter Hauptfigur. Bekommen habe ich stattdessen einen unsympathischen Junkie, wirre Kapitel und einen Schreibstil, bei dem ich froh war, ihn nur für nicht mal 300 Seiten lesen zu müssen.
Ein kaputter Ex-Cop kann ja durchaus interessant sein, aber Costa Ricos einzige Lebensinhalte sind Alkohol, Drogen und Sex. Die Ursache, warum er so weit unten gelandet ist, wird nicht genug geschildert, um Verständnis zu entwickeln.
Die anderen männlichen Charaktere in diesem Buch sind zwar ganz gut beschrieben und in sich stimmig, aber auch durchgängig unsympathisch. Die weiblichen Figuren werden fast alle auf ihren Körper reduziert. Und ja, ganz im Sinne von men writing women hüpfen hier die Brüste.
Die Kapitel unterscheiden sich in Inhalt und Stil oft so stark voneinander, dass ich mir teilweise unsicher war, ob hier vielleicht auf mehreren Zeitebenen erzählt wird. Aber es lag wohl nur daran, dass Rico meist mehr, mal weniger nüchtern war.
Die zwei Sterne vergebe ich dafür, dass das Buch mich dann doch genug interessiert hat, um es zu beenden und die Auflösung zu erfahren und für die Beschreibung des Lebens der meist nicht wohlhabenden Bewohner von Costa Rica - letzteres war das einzige, was wirklich Eindruck bei mir gemacht hat.
Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe. Ich kann es leider nicht empfehlen und werde auch keine weiteren Bände lesen.
Ein kaputter Ex-Cop kann ja durchaus interessant sein, aber Costa Ricos einzige Lebensinhalte sind Alkohol, Drogen und Sex. Die Ursache, warum er so weit unten gelandet ist, wird nicht genug geschildert, um Verständnis zu entwickeln.
Die anderen männlichen Charaktere in diesem Buch sind zwar ganz gut beschrieben und in sich stimmig, aber auch durchgängig unsympathisch. Die weiblichen Figuren werden fast alle auf ihren Körper reduziert. Und ja, ganz im Sinne von men writing women hüpfen hier die Brüste.
Die Kapitel unterscheiden sich in Inhalt und Stil oft so stark voneinander, dass ich mir teilweise unsicher war, ob hier vielleicht auf mehreren Zeitebenen erzählt wird. Aber es lag wohl nur daran, dass Rico meist mehr, mal weniger nüchtern war.
Die zwei Sterne vergebe ich dafür, dass das Buch mich dann doch genug interessiert hat, um es zu beenden und die Auflösung zu erfahren und für die Beschreibung des Lebens der meist nicht wohlhabenden Bewohner von Costa Rica - letzteres war das einzige, was wirklich Eindruck bei mir gemacht hat.
Dieses Buch ist der Auftakt einer neuen Reihe. Ich kann es leider nicht empfehlen und werde auch keine weiteren Bände lesen.