Leider nicht mein Fall. Zäher Einstieg, wenig Spannung.

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kidcat283 Avatar

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Leider konnte mich „Meertotfrau“ überhaupt nicht packen. Der Einstieg hat mir tatsächlich noch gut gefallen. Die Frau, die sich auszieht und ins Meer geht, während Rico oben auf der Klippe sitzt und raucht, hatte für mich Atmosphäre und ich war erstmal gespannt, was daraus wird.

Danach hat sich meine Begeisterung allerdings ziemlich schnell verabschiedet. Ich habe bis Kapitel 9 beziehungsweise ungefähr Seite 89 gelesen und hatte trotzdem das Gefühl, kaum voranzukommen. Irgendwie passierte für mich zu wenig, vieles spielte sich gefühlt immer wieder im Büro ab und ich habe irgendwann nur noch weitergeblättert und gedacht, wann passiert denn jetzt endlich mal was?

Dazu kam die extrem kleine Schrift dieser Ausgabe. Für mich war das Lesen dadurch wirklich anstrengend und meine Augen waren ziemlich schnell müde. Gerade wenn man sich schon beim Lesen der einzelnen Zeilen so konzentrieren muss, bleibt leider noch weniger von der Handlung hängen. Auch der bayerische Dialekt einer Figur hat meinen Lesefluss eher gestört. Ausgerechnet in Costa Rica hätte ich darauf ehrlich gesagt gut verzichten können. Die spanischen Begriffe passen natürlich zum Schauplatz, haben das Lesen für mich aber zusammen mit der kleinen Schrift nicht unbedingt leichter gemacht.

Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich mich hier gerade mehr durch das Buch quäle, als dass ich es wirklich lese. Dafür ist mir meine Lesezeit dann doch zu schade. Also habe ich das Buch nach neun Kapiteln abgebrochen. Schade, denn der Anfang hatte für mich durchaus Potenzial und gerade die Szene am Meer hat mir richtig gut gefallen. Danach hat es mich leider einfach nicht mehr erreicht.