Mittelmäßige Unterhaltung

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valeska2010 Avatar

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Das Buch Meertotfrau - Costa Ricos erster Fall von Christoph Kastenbauer
ist der erst Krimi einer neuer Reihe, wie der Name bereits verspricht.
Der Leser begleitet den ehemaligen SEK-Beamten, der sich seit seinem Umzug nach Costa Rica Costa Rico nennt, bei seinem Alltag als Chef des Sicherheitsdienstes eines Hotel, welches von einem Österreicher geführt wird. Schnell beginnt der Strudel aus Gewalt, Verbrechen, Mord und Verlangen, in den Costa Rico gerät, den Leser mit auf eine Reise in Hochgeschwindigkeit zu nehmen.

Gestaltung/Cover: Ich finde, das Cover passt leider nur mittelmäßig gut zu Geschichte. Hier wäre mehr Potential vorhanden gewesen. Die Schriftgestaltung im Buch finde ich zu klein, auch der Druck ist nur mittelmäßig.

Thema/Geschichte: Das Thema und die Story dahinter hätten mehr Potential gehabt. Mir fehlten teilweise Ausführungen und Zusammenhänge, welche die Erzählung flüssiger gemacht hätten.

Schreibstil/Figuren: Der ständige Einwurf von Fremdsprachen und Dialekten, welcher übrigens nicht konsequent war, störte immer wieder den Lesefluss. Die Kapitel waren teilweise sehr kurz und zusammenhangslos, es wurde stellenweise durch die Ereignisse gehetzt. Das Leseerlebnis war daher nur mittelmäßig.
Ich konnte zu keiner der Hauptfiguren eine Bindung aufbauen, fand sie auch nicht sympathisch.
Die teilweise vulgäre Sprache und Handlung fiel aus dem Rahmen und war für mich unpassend gewählt.

Das Buch hat mich leider nur mittelmäßig unterhalten, eine generelle Leseempfehlung kann ich daher nicht aussprechen. Wem das Thema gefällt, kann sich am Schreibstil des Autor versuchen.