Bemühter Start
Der Text erzeugt von Beginn an eine eigentümliche, fast unterkühlte Atmosphäre. Obwohl der Protagonist Arthur gleich auf den ersten Seiten mit verletztem Knie und ohne Empfang auf einem Berg liegt, stellt sich kaum echte Atemlosigkeit oder Mitgefühl ein. Das liegt vor allem an seiner stark reflektierten, fast schon zynischen Art, mit der er die Situation analysiert: Man beobachtet das Geschehen eher aus distanzierter Beobachterperspektive, als dass man emotional mitfiebert.
Interessant wird der Text vor allem im darauffolgenden Rückblick. Die detaillierte Schilderung, wie er das völlig überwucherte Haus seines verstorbenen Onkels entrümpelt und abreißen lässt, entfaltet einen sehr eigenen, melancholischen Sog. Meindl gelingt es hier gut, anhand von alltäglichen Hürden – wie trostlosen Behördengängen, Bürokratie oder dem Umgang mit den Bauarbeitern – ein Gefühl der Überforderung und des Stillstands im Leben des Protagonisten greifbar zu machen.
Insgesamt: Der Einstieg am Berg wirkt durch den reflektierten Tonfall etwas konstruiert, aber die melancholische und oft trockene Beschreibung des Nachlass-Chaos entwickelt eine ganz eigene Qualität.
Interessant wird der Text vor allem im darauffolgenden Rückblick. Die detaillierte Schilderung, wie er das völlig überwucherte Haus seines verstorbenen Onkels entrümpelt und abreißen lässt, entfaltet einen sehr eigenen, melancholischen Sog. Meindl gelingt es hier gut, anhand von alltäglichen Hürden – wie trostlosen Behördengängen, Bürokratie oder dem Umgang mit den Bauarbeitern – ein Gefühl der Überforderung und des Stillstands im Leben des Protagonisten greifbar zu machen.
Insgesamt: Der Einstieg am Berg wirkt durch den reflektierten Tonfall etwas konstruiert, aber die melancholische und oft trockene Beschreibung des Nachlass-Chaos entwickelt eine ganz eigene Qualität.