Dunkler Humor, Hallstatt-Erinnerungen und der Drang nach ganz oben
Der Klappentext und die Leseprobe zu „Mehr Himmel, als gut für uns ist“ von Dominika Meindl haben mich sofort elektrisiert. Das Cover gefällt mir auch sehr gut, mit den Bergen.
Die Geschichte um Arthur, den es nach einer Nahtoderfahrung ausgerechnet zum Mount Everest zieht, klingt nach einem psychologisch tiefgründigen Abenteuer. Dass Arthur es nicht leicht hat – besonders als er das baufällige Haus seines Onkels erbt und in enorme Unkosten gestürzt wird –, verleiht der Figur sofort viel Nahbarkeit.
Was mir beim Lesen besonders gut gefallen hat, ist der herrlich dunkle Humor der Autorin. Sätze wie das wunderbare Zitat, dass seine Ex-Freundin Johanna die Trennung „ärgerlich leicht hingenommen“ habe, zeigen, wie pointiert und kurzweilig die Beziehungsgeflechte erzählt werden.
Ein absolutes Highlight war für mich die Erwähnung von Hallstatt im Zusammenhang mit der Tourismuskritik. Da ich selbst schon einmal in Hallstatt war, konnte ich den beschriebenen extremen Übertourismus – vor allem durch die enormen Touristenströme aus Asien – sofort bildhaft nachempfinden.
Diese Mischung aus Alltagsbeobachtungen, Humor und topaktueller Gesellschaftskritik macht den Roman für mich zu einem echten Pflichtstoff. Ich bin wahnsinnig neugierig auf das gesamte Buch und würde es unglaublich gerne vorab lesen!
Die Geschichte um Arthur, den es nach einer Nahtoderfahrung ausgerechnet zum Mount Everest zieht, klingt nach einem psychologisch tiefgründigen Abenteuer. Dass Arthur es nicht leicht hat – besonders als er das baufällige Haus seines Onkels erbt und in enorme Unkosten gestürzt wird –, verleiht der Figur sofort viel Nahbarkeit.
Was mir beim Lesen besonders gut gefallen hat, ist der herrlich dunkle Humor der Autorin. Sätze wie das wunderbare Zitat, dass seine Ex-Freundin Johanna die Trennung „ärgerlich leicht hingenommen“ habe, zeigen, wie pointiert und kurzweilig die Beziehungsgeflechte erzählt werden.
Ein absolutes Highlight war für mich die Erwähnung von Hallstatt im Zusammenhang mit der Tourismuskritik. Da ich selbst schon einmal in Hallstatt war, konnte ich den beschriebenen extremen Übertourismus – vor allem durch die enormen Touristenströme aus Asien – sofort bildhaft nachempfinden.
Diese Mischung aus Alltagsbeobachtungen, Humor und topaktueller Gesellschaftskritik macht den Roman für mich zu einem echten Pflichtstoff. Ich bin wahnsinnig neugierig auf das gesamte Buch und würde es unglaublich gerne vorab lesen!