Wenn extreme Bergliebe zur Obsession wird.

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fönbo Avatar

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Dominika Meindls "Mehr Himmel, als gut für uns ist" besticht durch eine raue, authentische Bergatmosphäre fernab von Kitsch.

Der Einstieg mit dem verletzten Arthur im Toten Gebirge ist intensiv und realistisch geschildert. Trotz der dramatischen Lage überzeugt die Hauptfigur durch zynischen Humor.

Meindls Sprache ist modern, unkonventionell und präzise. Es handelt sich um eine tiefgründige Charakterstudie und kein reines Abenteuerbuch. Die Andeutung einer Nahtoderfahrung fundamentiert Arthurs spätere Everest-Obsession. Kritisch beleuchtet wird zudem das Thema Overtourism.

Der Schreibstil hebt sich wohltuend vom klassischen Heimatroman ab. Das Cover entfaltet eine eigene, kühle Dynamik.

Er regt intensiv zum Nachdenken über menschliche Grenzen an. Der Einblick hinterlässt ein großes Bedürfnis, Arthur weiter zu begleiten.