Kritik am Massentourismus
Nachdem ich gelesen hatte, wer dieses Buch alles gefördert hat (z.B. Land Oberösterreich) hätte man sich gewünscht, dass sie es sich vorher etwas kritischer angesehen hätten. Die österreichische Heimat ist aber sehr idyllisch geschildert mit allgemeiner Kritik am Massentourismus hier am Beispiel von Hallstadt und am Mount Everest. Den ersten Teil schreibt die Autorin im Namen eines 44-jährigen Mannes. Es ist gekennzeichnet duch einen tollen intelligenten Witz (z.B indem er einmal alte Biskotten nahm und hoffte, dass sich ein Madeleine-Erlebnis einstellt) Unschön fand ich wie seine schwangere Frau als fett und hässlich beschrieben wird. Es wurden österreichische Worte wie "Sponsion der Eltern" verwendet, die ich leider nicht verstanden hab. Der 2.Teil ist im Namen der Exfrau geschrieben. Sie hat den Ruf von Hallstatt gerettet und das geklaute Bild der Autorin Meindl aufgedeckt. Es gab einige Perspektivwechsel und man konnte manchmal nicht gleich folgen, da plötzlich wieder der Mann von seiner Besteigung des Mount Everest berichtete.