Vielversprechender Anfang, zäher Mittelteil
Arthur ist ein erfolgloser österreichischer Autor, der mit Rückschlägen zu kämpfen hat: der Tod seines Onkels, die Trennung von seiner schwangeren Frau und ein fast tödlicher Sturz bei einer Bergwanderung. In der Rückblende erfährt man von seiner wachsenden Leidenschaft fürs Bergsteigen, die ihn schließlich bis zum Mount Everest führt.
Der Einstieg mit dem Unfall in den Bergen und der parallel laufenden Haushaltsauflösung ist spannend gemacht und macht neugierig auf den Rest des Buchs. Der Mittelteil fällt dagegen deutlich ab. Hier reflektiert Arthur ausführlich über sein Leben, seine Beziehungen und verschiedene Schicksalsschläge, ohne dass sich daraus ein roter Faden ergibt. Viele der angerissenen Themen werden weder richtig aufgebaut noch aufgelöst, was den Abschnitt zäh macht und ein bisschen langweilig.
Ab etwa Seite 130 wechselt das Buch in einen tagebuch-Stil, der den Aufstieg zum Mount Everest beschreibt. Dieser Teil ist deutlich besser zu lesen und inhaltlich interessanter, weil er auch auf die Schattenseiten des Massentourismus am Everest eingeht, etwa auf die Situation der Sherpas im Gegensatz zu den wohlhabenden Gipfelstürmern. Gerade dieser Aspekt, der im Klappentext stark in den Vordergrund gestellt wird, hätte aus meiner Sicht mehr Raum verdient.
Insgesamt bleibt der Eindruck, dass Cover und Klappentext mehr versprechen, als das Buch im Mittelteil hält. Wer sich auf den schwächeren Abschnitt in der Mitte einlassen kann, wird am Ende mit einem stärkeren letzten Teil belohnt.
Der Einstieg mit dem Unfall in den Bergen und der parallel laufenden Haushaltsauflösung ist spannend gemacht und macht neugierig auf den Rest des Buchs. Der Mittelteil fällt dagegen deutlich ab. Hier reflektiert Arthur ausführlich über sein Leben, seine Beziehungen und verschiedene Schicksalsschläge, ohne dass sich daraus ein roter Faden ergibt. Viele der angerissenen Themen werden weder richtig aufgebaut noch aufgelöst, was den Abschnitt zäh macht und ein bisschen langweilig.
Ab etwa Seite 130 wechselt das Buch in einen tagebuch-Stil, der den Aufstieg zum Mount Everest beschreibt. Dieser Teil ist deutlich besser zu lesen und inhaltlich interessanter, weil er auch auf die Schattenseiten des Massentourismus am Everest eingeht, etwa auf die Situation der Sherpas im Gegensatz zu den wohlhabenden Gipfelstürmern. Gerade dieser Aspekt, der im Klappentext stark in den Vordergrund gestellt wird, hätte aus meiner Sicht mehr Raum verdient.
Insgesamt bleibt der Eindruck, dass Cover und Klappentext mehr versprechen, als das Buch im Mittelteil hält. Wer sich auf den schwächeren Abschnitt in der Mitte einlassen kann, wird am Ende mit einem stärkeren letzten Teil belohnt.