Weniger wäre manchmal mehr
Das Cover gefällt mir gut und passt für mich auch zum Titel. Beim Lesen mochte ich besonders die Verbindung zwischen Natur und dem, was in den Figuren innerlich passiert. Das fand ich gut umgesetzt. Auch das Thema Maßlosigkeit finde ich sehr interessant und aktuell: immer höher, schneller, weiter und immer noch mehr erleben zu wollen, ohne dabei vielleicht noch wirklich zu genießen.
Die Geschichte konnte mich allerdings nicht ganz durchgehend überzeugen. Für mich war sie stellenweise etwas zu undurchsichtig und am Ende fehlte mir die richtige Zusammenführung der verschiedenen Erzählstränge. Dadurch wirkte manches auf mich etwas gewollt oder bemüht.
Der Schreibstil hatte für mich einige sehr schöne literarische Bilder. Auch die wechselnden Perspektiven der Protagonisten haben mir gut gefallen, weil man dadurch unterschiedliche Sichtweisen bekommt. Gleichzeitig war mir manches etwas zu konstruiert.
Mit dem Protagonisten hatte ich ebenfalls meine Schwierigkeiten. Er kam für mich teilweise übertrieben rüber. Statt das Leben einfach zu leben, hatte ich eher das Gefühl, dass er daran vorbeifliegt, weil er ständig noch etwas erleben und noch mehr aus allem herausholen möchte. Genau da liegt für mich aber auch eine interessante Seite des Buches.
Ich hätte mir an manchen Stellen gewünscht, noch stärker ins Innere zu gehen. Weniger das, was im Außen passiert, und mehr die Frage, was man eigentlich selbst braucht und wo das eigene Maß liegt. Auch ein paar konkrete Lösungsansätze hätten für mich gut gepasst.
Insgesamt fand ich das Buch interessant und besonders das Thema hat für mich viel Potenzial. Ganz rund war es für mich aber nicht. Ich würde es vor allem jüngeren Leser*innen empfehlen, die selbst gerade in einer ähnlichen Lebensphase stecken und sich mit Fragen rund um Erwartungen, Lebensziele und das richtige Maß auseinandersetzen.
Die Geschichte konnte mich allerdings nicht ganz durchgehend überzeugen. Für mich war sie stellenweise etwas zu undurchsichtig und am Ende fehlte mir die richtige Zusammenführung der verschiedenen Erzählstränge. Dadurch wirkte manches auf mich etwas gewollt oder bemüht.
Der Schreibstil hatte für mich einige sehr schöne literarische Bilder. Auch die wechselnden Perspektiven der Protagonisten haben mir gut gefallen, weil man dadurch unterschiedliche Sichtweisen bekommt. Gleichzeitig war mir manches etwas zu konstruiert.
Mit dem Protagonisten hatte ich ebenfalls meine Schwierigkeiten. Er kam für mich teilweise übertrieben rüber. Statt das Leben einfach zu leben, hatte ich eher das Gefühl, dass er daran vorbeifliegt, weil er ständig noch etwas erleben und noch mehr aus allem herausholen möchte. Genau da liegt für mich aber auch eine interessante Seite des Buches.
Ich hätte mir an manchen Stellen gewünscht, noch stärker ins Innere zu gehen. Weniger das, was im Außen passiert, und mehr die Frage, was man eigentlich selbst braucht und wo das eigene Maß liegt. Auch ein paar konkrete Lösungsansätze hätten für mich gut gepasst.
Insgesamt fand ich das Buch interessant und besonders das Thema hat für mich viel Potenzial. Ganz rund war es für mich aber nicht. Ich würde es vor allem jüngeren Leser*innen empfehlen, die selbst gerade in einer ähnlichen Lebensphase stecken und sich mit Fragen rund um Erwartungen, Lebensziele und das richtige Maß auseinandersetzen.