Puschelschwänze im Wutanfall
Wer Kinder im Trotzalter durch den Tag begleitet, wird bei diesen Seiten unweigerlich schmunzelnd nicken! Nicola Schmidt verpackt die typischen Hürden des Familienalltags hier in eine herrlich warmherzige Tiergeschichte, die ganz ohne diesen erhobenen Zeigefinger auskommt, den man bei pädagogischen Bilderbüchern oft fürchtet.
Das Eichhörnchen-Setting ist einfach goldig gezeichnet: Iris Blanck fängt diese pure, ungefilterte Kinderwut mit den buschigen Schwänzen und den trotzig zusammengekniffenen Knopfaugen perfekt ein. Wenn der kleine Vincent morgens mit knurrendem Magen aufwacht, der Rucksack durch die Gegend fliegt, weil der heißgeliebte Ball verschwunden ist, und die Zeit zur Kita drängt, dann ist das eins zu eins aus dem echten Leben gegriffen.
Besonders gefällt mir, wie gelassen und zugewandt die Eichhörnchen-Mama reagiert. Statt zu schimpfen, erkennt sie das grundlegende Bedürfnis hinter dem Frust – da gibt es eben erst mal eine „Werde-wach-Nuss“ im Bett, um den niedrigen Blutzucker abzufangen. Genau das nimmt diesen brenzligen Momenten die Schärfe und zeigt den Kleinen, dass Wut völlig in Ordnung ist und dazugehört, während Eltern gleichzeitig sanft daran erinnert werden, erst mal tief durchzuatmen.
Ich erwarte von dem fertigen Buch einen wunderbar geerdeten, tröstlichen Vorlesespaß für die Kleinsten, der Frustsituationen auf Augenhöhe auflöst und die Trotzphase mit ganz viel Liebe und Humor nimmt. Ein richtig schönes, handfestes Pappbilderbuch, das man sich gerne ins Kinderzimmerregal stellt.
Das Eichhörnchen-Setting ist einfach goldig gezeichnet: Iris Blanck fängt diese pure, ungefilterte Kinderwut mit den buschigen Schwänzen und den trotzig zusammengekniffenen Knopfaugen perfekt ein. Wenn der kleine Vincent morgens mit knurrendem Magen aufwacht, der Rucksack durch die Gegend fliegt, weil der heißgeliebte Ball verschwunden ist, und die Zeit zur Kita drängt, dann ist das eins zu eins aus dem echten Leben gegriffen.
Besonders gefällt mir, wie gelassen und zugewandt die Eichhörnchen-Mama reagiert. Statt zu schimpfen, erkennt sie das grundlegende Bedürfnis hinter dem Frust – da gibt es eben erst mal eine „Werde-wach-Nuss“ im Bett, um den niedrigen Blutzucker abzufangen. Genau das nimmt diesen brenzligen Momenten die Schärfe und zeigt den Kleinen, dass Wut völlig in Ordnung ist und dazugehört, während Eltern gleichzeitig sanft daran erinnert werden, erst mal tief durchzuatmen.
Ich erwarte von dem fertigen Buch einen wunderbar geerdeten, tröstlichen Vorlesespaß für die Kleinsten, der Frustsituationen auf Augenhöhe auflöst und die Trotzphase mit ganz viel Liebe und Humor nimmt. Ein richtig schönes, handfestes Pappbilderbuch, das man sich gerne ins Kinderzimmerregal stellt.