Trotz ist vielfältig und mehr als nur ein „Nein“
Mit „Mein artgerecht-Trotzbuch: Nein!“ von Nicola Schmidt habe ich ein gelungenes Kinderbuch entdeckt, das sich einem Thema widmet, das wohl alle Eltern von Kleinkindern kennen: den Trotzphasen. Dabei zeigt das Buch auf eine wunderbar liebevolle und verständliche Weise, dass hinter einem vermeintlich trotzigen Verhalten häufig ganz andere Bedürfnisse stecken. Genau diese Botschaft finde ich unglaublich wichtig, sowohl für die Kinder als auch für uns Erwachsene.
Die Geschichte begleitet Vincent und seine Schwester Sophia durch einen Tag mit ihrer Mama. Schon am Morgen läuft nicht alles nach Plan, denn Vincents Lieblingsball ist verschwunden. Im Laufe des Tages kommen weitere Situationen hinzu, in denen die beiden Geschwister scheinbar trotzig reagieren. Doch Mama Eichhorn begegnet ihnen immer wieder mit viel Verständnis, Geduld und Einfühlungsvermögen. Statt einfach nur zu schimpfen oder ein Nein durchzusetzen, versucht sie herauszufinden, was eigentlich hinter dem Verhalten steckt und gemeinsam finden sie Lösungen, die allen helfen. Ich finde es schön, dass die Mama dabei unterschiedliche Wege geht und zeigt, dass es nicht immer eine einzige richtige Reaktion gibt.
Die Geschichte ist liebevoll erzählt und sprachlich so gestaltet, dass bereits Kinder ab zwei Jahren gut folgen können. Die Alltagssituationen sind nachvollziehbar und bieten viele Anknüpfungspunkte für Gespräche mit den Kleinen. Besonders gut gefallen mir die Illustrationen. Durch die ausdrucksstarke Mimik und die Gesichtsausdrücke lassen sich die Gefühle wunderbar erkennen. So können auch jüngere Kinder nachvollziehen, wie sich Vincent, Sophia und ihre Mama in den jeweiligen Situationen fühlen. Gleichzeitig sind die Bilder angenehm übersichtlich und nicht überladen, sodass man sich beim gemeinsamen Anschauen ganz auf die Geschichte konzentrieren kann.
Ein weiterer Pluspunkt ist für mich die letzte Doppelseite, auf der sich zusätzliche Informationen für Eltern finden. Hier wird erklärt, was tatsächlich hinter dem Trotzverhalten von Kleinkindern stecken kann und wie wir sie in solchen Momenten bestmöglich begleiten können. Viele dieser Gedanken werden bereits innerhalb der Geschichte durch das Verhalten von Mama Eichhorn vermittelt. Dadurch bleibt es nicht bei einer reinen Vorlesegeschichte, sondern das Buch bietet auch für uns Erwachsene einen echten Mehrwert. Ich nehme daraus die wichtige Erinnerung mit, das Verhalten meines Kindes nicht vorschnell als bloßen Trotz zu bewerten.
Das stabile Pappbilderbuch mit dicken Seiten eignet es sich wunderbar für kleine Kinderhände und hält hoffentlich vielen gemeinsamen Vorleserunden stand. Kritikpunkte sind mir persönlich keine aufgefallen. Für mich ist das Buch rundum gelungen und verbindet eine kindgerechte Geschichte mit wertvollen Impulsen für den Familienalltag.
Die Geschichte begleitet Vincent und seine Schwester Sophia durch einen Tag mit ihrer Mama. Schon am Morgen läuft nicht alles nach Plan, denn Vincents Lieblingsball ist verschwunden. Im Laufe des Tages kommen weitere Situationen hinzu, in denen die beiden Geschwister scheinbar trotzig reagieren. Doch Mama Eichhorn begegnet ihnen immer wieder mit viel Verständnis, Geduld und Einfühlungsvermögen. Statt einfach nur zu schimpfen oder ein Nein durchzusetzen, versucht sie herauszufinden, was eigentlich hinter dem Verhalten steckt und gemeinsam finden sie Lösungen, die allen helfen. Ich finde es schön, dass die Mama dabei unterschiedliche Wege geht und zeigt, dass es nicht immer eine einzige richtige Reaktion gibt.
Die Geschichte ist liebevoll erzählt und sprachlich so gestaltet, dass bereits Kinder ab zwei Jahren gut folgen können. Die Alltagssituationen sind nachvollziehbar und bieten viele Anknüpfungspunkte für Gespräche mit den Kleinen. Besonders gut gefallen mir die Illustrationen. Durch die ausdrucksstarke Mimik und die Gesichtsausdrücke lassen sich die Gefühle wunderbar erkennen. So können auch jüngere Kinder nachvollziehen, wie sich Vincent, Sophia und ihre Mama in den jeweiligen Situationen fühlen. Gleichzeitig sind die Bilder angenehm übersichtlich und nicht überladen, sodass man sich beim gemeinsamen Anschauen ganz auf die Geschichte konzentrieren kann.
Ein weiterer Pluspunkt ist für mich die letzte Doppelseite, auf der sich zusätzliche Informationen für Eltern finden. Hier wird erklärt, was tatsächlich hinter dem Trotzverhalten von Kleinkindern stecken kann und wie wir sie in solchen Momenten bestmöglich begleiten können. Viele dieser Gedanken werden bereits innerhalb der Geschichte durch das Verhalten von Mama Eichhorn vermittelt. Dadurch bleibt es nicht bei einer reinen Vorlesegeschichte, sondern das Buch bietet auch für uns Erwachsene einen echten Mehrwert. Ich nehme daraus die wichtige Erinnerung mit, das Verhalten meines Kindes nicht vorschnell als bloßen Trotz zu bewerten.
Das stabile Pappbilderbuch mit dicken Seiten eignet es sich wunderbar für kleine Kinderhände und hält hoffentlich vielen gemeinsamen Vorleserunden stand. Kritikpunkte sind mir persönlich keine aufgefallen. Für mich ist das Buch rundum gelungen und verbindet eine kindgerechte Geschichte mit wertvollen Impulsen für den Familienalltag.