Bin Alena Schröder Ultra!

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wortknistern Avatar

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Das ist er, der Roman auf den ich mich 2026 am meisten gefreut habe! Seit ich “Junge Frau am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid” gelesen habe, bin ich ganz großer Alena Schröder Fan. Denn was Alena Schröder wirklich toll kann, sind Familiengeschichten auf mehreren Zeitebenen, die genau das richtige Level Tiefgang haben. Nicht oberflächlich, aber auch nicht anstrengend, genau so, dass man sie auf dem Sofa oder im Urlaub runter lesen kann und nicht mehr aus der Hand legen mag.

Jetzt also Band 3 der “Mütter-Töchter-Trilogie”, die man allerdings theoretisch auch alle einzeln lesen kann - die große emotionale Wirkung entfacht er aber, glaube ich, wenn man zumindest “Junge Frau…” zuvor gelesen hat.

Und ich glaube fast, das war sogar mein liebster Roman von ihr! Ich habe beide Perspektiven so gern gelesen: Marlen, Güstrow im Jahr 1945, die Malerei lernt und dabei - privat wie politisch - zwischen Pflichterfüllung und Selbstverwirklichung schwankt. Und Hannah, Berlin im Jahr 2023, die wir schon aus “Junge Frau” kennen und die hier nochmal erwachsener (und damit für mich nochmal runder) geworden ist), deren Vater bei ihr die Frage nach Familiengeheimnissen und dem Stellenwert von (Wahl-)Familie auslöst. Die Verbindung zwischen beiden ist relativ schnell klar - aber das tut der Spannung keinen Abbruch, denn ich habe trotzdem mit beiden mitgefiebert.

Darf zum Ende natürlich nichts sagen, um nichts zu spoilern, aber ich hatte beim Ende so einen Gesichtsausdruck: 🥹

Ganz große Empfehlung für alle drei Romane von Alena Schröder! ✨