Ein Leben in Schichten erzählt

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nayezi Avatar

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In ihrem neuen Roman verbindet Alena Schröder verschiedene Zeitebenen und Lebenswege auf beeindruckende Weise. Ein tiefgründiges Gesamtbild entsteht allmählich aus beiläufigen Momenten.

Besonders hervorzuheben ist die zentrale Metapher des Lebens als Gemälde: Erfahrungen aus Schmerz, Erinnerung, Verlust und Glück zeichnen dieses. Durch diese Idee erhält das Buch eine poetische Kraft und es bietet sich an, innezuhalten und nachzudenken.

Der Schreibstil ist klar aber zugleich warm und sensibel. Schröder geht mit Sensibilität an bedeutende Themen wie Herkunft, familiäres Erbe und Verantwortung heran. Sie setzt dabei auf ruhige Bilder und feine Nuancen, was die Intensität erhöht.

Fazit: Ein warmherziger Roman über Identität, Familie und Verbundenheit, der bei Lesenden einen bleibenden Eindruck hinterlässt.