Eine besondere Familiengeschichte

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Alena Schröder ist mit ihrem Romen „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ein sehr bewegendes, wundervolles Buch gelungen. Dieser dritte Teil einer außergewöhnlichen Frauen- und Familiengeschichte reiht sich nahtlos und perfekt in die Familien-Saga ein.
Ob es eine Trilogie bleibt oder noch ein weiteres Buch von Alena Schröder erscheint, bleibt für mich offen und macht es so noch gelungener.

Bereits das Buchcover zieht mich an, wie ein Magnet. Die leuchtenden Farben, die gewählte Schrift sowie die Gestaltung der Innseiten sind sehr gelungen. Das farblich passende Lesebändchen ist das Sahnehäubchen auf der Buchgestaltung, einfach großartig.

Der Roman spielt auf zwei Zeitebenen.
Auf der einen Seite ist da die 14-jährige Marlen. Ein junges Mädchen, welches sich in einer alten Truhe verstecken muss, dort ein kleines Bild findet, welches sie ihr ganzes Leben begleitet, vom Ende des zweiten Weltkrieges bis zum Fall der innerdeutschen Mauer.
Andererseits, auf der zweiten Zeitebene gerät in Hanna Borowskis Leben alles durcheinander, als plötzlich ihr leiblicher Vater auftaucht und Kontakt will. Hannah begibt sich auf die Suche nach der Vergangenheit. Dabei kommt sie ihrer eigenen Geschichte, verwoben mit denen ihrer Mutter und Großmutter näher, verliert aber nie den Blick in ihre Zukunft.

Die Autorin Alena Schröder schafft es mit ihrer feinen, emotionalen und direkten auch manchmal humorvollen Sprache, lebhafte, detaillierte Bilder zu zeichnen, die uns tief in diese große Familiengeschichte hineinziehen. Es ist ein Fest, dieses Buch zu lesen. Das Lesen, das Eintauchen in diesen Roman fühlt sich besonders an.

„Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ von Alena Schröder ist ein wirklich außergewöhnlicher Roman und ein gelungener dritter Teil der großen Familiengeschichte.

Absolute Leseempfehlung *****