Familiensaga Nr.3
Die besten Buchtitel hat sowieso Alena Schröder – und damit eigentlich immer schon einen kleinen Gütebonus. Den braucht sie aber gar nicht, auch nicht bei ihrem neuen Buch... sie liefert einfach ab. In ihrem euen Roman erzählt sie mehr über Hannah und Evelyn, die wir schon in "Junge Frau, am Fenster stehend, Abendlicht, blaues Kleid" kennengelernt haben (trotzdem unabhängig lesbar!!!). Sie erzählt auch von Marlen, ihrem Aufwachsen und Leben nach dem Krieg, reißt sogar kurz den Massensuizid in Demmin an. Ich liebs sehr, wie sich die verschiedenen Kapitel die Story-Bälle zuspielen und wie die Leben der Figuren miteinander verwebt sind. Das ist schon sehr großartige Erzählkunst!!
Alena Schröder schreibt über Generationen hinweg (Frauenleben natürlich 🧡 !!), von biografischen Linien, die sich fortsetzen, abbrechen oder erst im Rückblick als zusammengehörig erkennen lassen. Wie das Schicksal Wilma, Marlen und Burgel in den letzten Tagen des Krieges zusammenwirft und letztendlich auch Evelyn und Hannah, nach der Wende. Und immer wieder die Kunst, Öl natürlich und ein ganz besonderes Gemälde.
Die historischen Umstände schreiben sich tief in die Biografien der Figuren ein – in das, was sie erleben, was sie verlieren und was sie ein Leben lang mit sich tragen. Alena Schröder urteilt dabei nicht, sondern erzählt aufmerksam und mit großem Vertrauen in die Wirkung ihrer Figuren und ihrer Geschichten. Und das ist ihr richtig gut gelungen 🧡 Leseempfehlung!!!
Alena Schröder schreibt über Generationen hinweg (Frauenleben natürlich 🧡 !!), von biografischen Linien, die sich fortsetzen, abbrechen oder erst im Rückblick als zusammengehörig erkennen lassen. Wie das Schicksal Wilma, Marlen und Burgel in den letzten Tagen des Krieges zusammenwirft und letztendlich auch Evelyn und Hannah, nach der Wende. Und immer wieder die Kunst, Öl natürlich und ein ganz besonderes Gemälde.
Die historischen Umstände schreiben sich tief in die Biografien der Figuren ein – in das, was sie erleben, was sie verlieren und was sie ein Leben lang mit sich tragen. Alena Schröder urteilt dabei nicht, sondern erzählt aufmerksam und mit großem Vertrauen in die Wirkung ihrer Figuren und ihrer Geschichten. Und das ist ihr richtig gut gelungen 🧡 Leseempfehlung!!!