Fesselnde Familiengeschichte

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Wie auch schon die beiden vorhergehenden Romane kann auch „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ von Alena Schröder alleinstehend gelesen werden. Der volle Zauber entfaltet sich meiner Meinung aber nach erst, wenn man alle Bücher der Trilogie kennt. Und so bildet „Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ einen würdigen Abschluss dieser eindrücklichen Familienerzählung in deren Mittelpunkt die Frauen stehen. Auch diesmal überzeugen die authentischen Figuren und in besonderer Weise fängt die Autorin aktuelle und auch generationsübergreifende Themen ein. Der Schreibstil liest sich wunderbar leichtgängig und zieht durch die lebendige Schilderungen, mitten ins Geschehen. Sehr kurzweilig fliegen die gut 350 Seiten deshalb nur so dahin und ich war schon etwas traurig, mich nun endgültig von den liebgewonnenen Charakteren verabschieden zu müssen. Wer vielschichtige und Charakter-fokussierte Bücher, mit ruhigem aber prägnanten Erzählton mag, ist hier genau richtig. Gerne vergebe ich für dieses überzeugende Leseerlebnis 5 Sterne und eine große Leseempfehlung!