Fesselnde Familiengeschichte auf zwei Zeitebenen
„Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ist mein erstes Buch von Alena Schröder, und ich habe mich gleich verliebt in die Story, in die Erzählweise und natürlich auch in das wunderschöne Cover!
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: in der Gegenwart (2023) und in der Vergangenheit (ab 1945) mit einem Prolog aus 1989. Wir begleiten zum einen Hannah in Berlin. Ihre Mutter Silvia ist vor Jahren verstorben. Der Vater, der nie eine Rolle in Hannahs Leben spielte, sucht auf einmal den Kontakt, was sie zunächst aus der Bahn wirft.
Gegen Ende des zweiten Weltkriegs versteckt sich die 14jährige Marlen in Güstrow auf dem Dachboden eines Forsthauses in einer Schublade vor den russischen Soldaten. Sie trifft dort auf Wilma, die sie mitnimmt in ihr Haus, wo sie mit ihrer Haushälterin, der alten Burgel, zusammenlebt. Wilma ist Künstlerin, und auch Marlen interessiert sich zusehends für das Malen. Ein kleines, geheimnisvolles Gemälde wird noch eine wichtige Rolle spielen.
In den Kapiteln wechseln sich die Erzählstränge über Hannah und Marlen jeweils ab. Dies hat bei mir einen außergewöhnlichen Sog erzeugt, da ich am Ende eines Kapitels immer wissen wollte, wie es mit der jeweiligen Hauptfigur weitergeht. „Nur noch ein Kapitel!“ habe ich selten so intensiv erlebt wie in diesem Buch.
Ich mochte Alena Schröders geradlinigen Stil, ihren subtilen Humor und ihre klare Sprache ausgesprochen gerne. Die Figuren kamen mir dadurch sehr nah, und ich habe mit ihnen gefühlt und gelitten.
„Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ist ein fesselnder Roman über Frauen, ihre Schicksale, Familie und Verlust und über das, was sie über Generationen miteinander verbindet.
Ganz große Leseempfehlung!
Die Geschichte spielt auf zwei Zeitebenen: in der Gegenwart (2023) und in der Vergangenheit (ab 1945) mit einem Prolog aus 1989. Wir begleiten zum einen Hannah in Berlin. Ihre Mutter Silvia ist vor Jahren verstorben. Der Vater, der nie eine Rolle in Hannahs Leben spielte, sucht auf einmal den Kontakt, was sie zunächst aus der Bahn wirft.
Gegen Ende des zweiten Weltkriegs versteckt sich die 14jährige Marlen in Güstrow auf dem Dachboden eines Forsthauses in einer Schublade vor den russischen Soldaten. Sie trifft dort auf Wilma, die sie mitnimmt in ihr Haus, wo sie mit ihrer Haushälterin, der alten Burgel, zusammenlebt. Wilma ist Künstlerin, und auch Marlen interessiert sich zusehends für das Malen. Ein kleines, geheimnisvolles Gemälde wird noch eine wichtige Rolle spielen.
In den Kapiteln wechseln sich die Erzählstränge über Hannah und Marlen jeweils ab. Dies hat bei mir einen außergewöhnlichen Sog erzeugt, da ich am Ende eines Kapitels immer wissen wollte, wie es mit der jeweiligen Hauptfigur weitergeht. „Nur noch ein Kapitel!“ habe ich selten so intensiv erlebt wie in diesem Buch.
Ich mochte Alena Schröders geradlinigen Stil, ihren subtilen Humor und ihre klare Sprache ausgesprochen gerne. Die Figuren kamen mir dadurch sehr nah, und ich habe mit ihnen gefühlt und gelitten.
„Mein ganzes Leben, Öl auf Leinwand, ohne Titel“ ist ein fesselnder Roman über Frauen, ihre Schicksale, Familie und Verlust und über das, was sie über Generationen miteinander verbindet.
Ganz große Leseempfehlung!