Gefühlvolle Spurensuche zwischen Gegenwart und DDR-Vergangenheit
Auf zwei unterschiedlichen Zeitebenen wird hier in der Gegenwart die Geschichte von Hannah und in der Vergangenheit das Leben von Marlen erzählt. Für Hannah könnte ihr Leben einfach so weiterlaufen, doch ihre beste Freundin Rubi eröffnet ihr, dass sie schwanger ist und mit ihrem Freund Max in ein alternatives Wohnprojekt auf dem Land zieht. Zusätzlich taucht plötzlich auch noch ihr Vater auf und möchte sich mit ihr treffen. Sein plötzliches Auftauchen wirft Fragen nach seinen wahren Beweggründen auf.
Parallel dazu erleben wir das Aufwachsen der 14-jährigen Marlen in der Nachkriegszeit der DDR. Sie wird von der Malerin Wilma adoptiert und entwickelt sich über die Jahre zu deren wichtigster Stütze.
Die Charaktere sind wunderbar detailliert ausgearbeitet, ihre innere Zerrissenheit und ihre Emotionen sind für mich als Leser absolut greifbar. Der Schreibstil ist angenehm ruhig, sehr emotional und fließt wunderbar dahin. Besonders spannend ist es, wie sich die beiden Zeitstränge nach und nach miteinander verweben.
Das verschwundene Bild wird hier nur sehr nebensächlich erwähnt. Wahrscheinlich wird es im Vorgängerbuch näher erläutert und so bleibt dieser, vielleicht entscheidende Aspekt, dem Leser vorenthalten. Hier sollte man wirklich die Vorgängerbände lesen, um die volle Tragweite der Geschichte zu erfassen. Alles in allem eine gute Lektüre, die mir einige berührende Lesestunden bereitet hat.
Parallel dazu erleben wir das Aufwachsen der 14-jährigen Marlen in der Nachkriegszeit der DDR. Sie wird von der Malerin Wilma adoptiert und entwickelt sich über die Jahre zu deren wichtigster Stütze.
Die Charaktere sind wunderbar detailliert ausgearbeitet, ihre innere Zerrissenheit und ihre Emotionen sind für mich als Leser absolut greifbar. Der Schreibstil ist angenehm ruhig, sehr emotional und fließt wunderbar dahin. Besonders spannend ist es, wie sich die beiden Zeitstränge nach und nach miteinander verweben.
Das verschwundene Bild wird hier nur sehr nebensächlich erwähnt. Wahrscheinlich wird es im Vorgängerbuch näher erläutert und so bleibt dieser, vielleicht entscheidende Aspekt, dem Leser vorenthalten. Hier sollte man wirklich die Vorgängerbände lesen, um die volle Tragweite der Geschichte zu erfassen. Alles in allem eine gute Lektüre, die mir einige berührende Lesestunden bereitet hat.